Thailand präzisiert Entschädigungsregeln für Flugverspätungen und Annullierungen
Die Civil Aviation Authority of Thailand (CAAT) teilte gestern (29. Apr.) mit, dass sie die Regeln am Dienstag gemeinsam mit dem Office of the Consumer Protection Board finalisiert hat.
Die Civil Aviation Authority in Thailand hat am 29. April die Regeln zur Entschädigung durch Fluggesellschaften präzisiert und Fristen für Rückerstattungen sowie landesweit geltende Passagierrechte festgelegt, darunter auch für Flüge von und nach Phuket. Die Civil Aviation Authority of Thailand erklärte, sie habe die Regeln am Dienstag gemeinsam mit dem Office of the Consumer Protection Board finalisiert, nachdem Fluggesellschaften ihre Flugpläne angesichts eines breiteren Kostendrucks angepasst hatten.
Fristen für Rückerstattungen und Umbuchungsoptionen
Bei Flugannullierungen müssen Fluggesellschaften Passagiere bei internationalen Verbindungen mindestens sieben Tage im Voraus und bei Inlandsflügen mindestens drei Tage vorher informieren, außer wenn die Störung durch unvorhersehbare Ereignisse verursacht wird.
Passagiere haben Anspruch auf eine vollständige Rückerstattung innerhalb von 14 Tagen bei Barzahlung, 45 Tagen bei Käufen per Kreditkarte und 60 Tagen bei Tickets, die über Online-Reisebüros gekauft wurden.
Akzeptiert ein Reisender eine Entschädigung in Form von Flugguthaben, einem Reisegutschein, Meilenprämien oder einer anderen Alternative, muss die Fluggesellschaft diese innerhalb von sieben Tagen nach Einreichung der erforderlichen Unterlagen bereitstellen.
Fluggesellschaften müssen zudem Ersatzbeförderung für Passagiere organisieren, die weiterhin fliegen müssen, und dabei ihre eigenen Verbindungen oder die anderer Airlines zum gebuchten Ziel oder zu einem nahegelegenen Ort so schnell wie möglich nutzen. Diese Ersatzflüge können je nach Entscheidung des Passagiers noch am selben Tag oder später abfliegen.
Ansprüche auf verbundene Kosten und Kommunikation der Fluggesellschaften
Passagiere können auch Entschädigung für Folgeschäden verlangen, darunter Unterkunftskosten und damit verbundene Reisekosten infolge einer Annullierung.
Können sich ein Passagier und die Fluggesellschaft nicht auf eine Zahlung einigen, kann der Reisende rechtliche Schritte einleiten oder das Office of the Consumer Protection Board bitten, in seinem Namen einzugreifen.
Die CAAT wies die Fluggesellschaften außerdem an, ihre Kommunikationskanäle für die Entgegennahme von Passagierbeschwerden zu verbessern. Die Behörde erklärte, sie werde das Thema am Dienstag mit den Airlines erörtern.
Verkehrsminister Phiphat Ratchakitprakarn sagte, die globale Energiekrise habe viele Fluggesellschaften dazu veranlasst, ihre Flugpläne zu überarbeiten, um Kosten zu steuern und die Auslastung zu optimieren. Diese operativen Änderungen entbänden die Airlines jedoch nicht von ihrer Verpflichtung, die Entschädigungsregeln einzuhalten.
Source: https://www.thephuketnews.com/compensation-for-flight-delays-and-cancellations-clarified-100085.php