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Viraler 7-Eleven-Stunt rückt den Anstieg von Störenfried-Influencern in Thailand ins Rampenlicht

In einem kürzlich viral gegangenen Video betrat eine kasachische Influencerin einen thailändischen 7-Eleven, nahm Snacks aus den Regalen, schüttete sie sich über den Kopf und goss dann unter Scherzen zwei Flaschen frische Milch über sich…

Viraler 7-Eleven-Stunt rückt den Anstieg von Störenfried-Influencern in Thailand ins Rampenlicht

Ein viraler 7-Eleven-Stunt hat die Aufmerksamkeit erneut auf Störenfried-Influencer in Thailand gelenkt, nachdem sich eine kasachische Content Creatorin dabei filmte, wie sie in einem Laden Snacks und zwei Flaschen frische Milch über ihren Kopf schüttete, und den Clip nach heftiger Kritik wieder löschte. Kopien verbreiteten sich in den thailändischen sozialen Medien, wo Nutzer die Aktion verurteilten. Der Vorfall verstärkte die Sorgen in Phuket und anderswo, dass störende Online-Inhalte zunehmend in den öffentlichen Raum überschwappen.

Mitarbeiter des Geschäfts mussten nach den Aufnahmen Milch und Krümel vom Boden sowie von benachbarten Produkten entfernen. Die Frau scherzte darüber, einen „leckeren Cocktail“ zu machen, und lobte zugleich Thailands Convenience Stores für ihre Vielfalt.

Songkran-Anklagen in Patong und andere aktuelle Fälle in Thailand

Die Behörden sind in Phuket bereits gegen ähnliches Verhalten vorgegangen. Während Songkran 2026 wurden ausländische Touristen in Patong wegen Störung der öffentlichen Ordnung angeklagt, nachdem sie Straßen blockiert, Fahrer belästigt und ohne Zustimmung Wasser geworfen hatten; viele schienen dabei Material für Online-Plattformen zu produzieren.

Ein weiterer aktueller Fall ereignete sich im Sathorn-Distrikt von Bangkok, wo zwei chinesische Influencer mit Hunderttausenden Followern festgenommen wurden, nachdem sie unter Drogeneinfluss nackt randaliert und dabei in einem Condominium Inhalte gefilmt hatten, die als „sadistic and bondage“ beschrieben wurden. Auch in Chiang Mai kam es zu Festnahmen wegen störender Stunt-Drehs, die Panik auslösten.

Das Muster hat die Abgrenzung zwischen gewöhnlichen Reise- oder Kulturinhalten und Videos verschärft, die für Reichweite auf Provokation, Hausfriedensbruch, Belästigung oder inszeniertes Chaos setzen.

Weltweite Gegenreaktion nimmt zu, während Unternehmen strengere Kontrollen erwägen

Die Debatte in Thailand spiegelt ein breiteres hartes Vorgehen im Ausland wider. Im April 2026 verurteilte ein südkoreanisches Gericht den amerikanischen Streamer Johnny Somali, dessen richtiger Name Ismael Khalid ist, wegen Störung der öffentlichen Ordnung und damit zusammenhängender Delikte zu sechs Monaten Gefängnis mit Zwangsarbeit.

Auch Fälle in Japan haben öffentliche Empörung ausgelöst, nachdem ausländischen YouTubern vorgeworfen wurde, Fahrpreise zu prellen und für Klicks Obdachlosigkeit vorzutäuschen. In einigen Gebieten wurden als Reaktion Schilder aufgestellt, die Livestreaming untersagen.

Auch Unternehmen in Thailand werden dazu gedrängt, ihre Regeln zu verschärfen. Vorgeschlagene Maßnahmen umfassen gut sichtbare Hinweise in 7-Eleven, FamilyMart und Condominium-Anlagen mit dem Wortlaut: „No Filming for Commercial Content Without Management Permission“, zusammen mit Schulungen für Mitarbeiter, damit diese eingreifen oder sofort die Polizei rufen.

Der Druck spiegelt die Kosten dieser Stunts wider, die über die Empörung im Internet hinausgehen: verschwendete Waren, Reinigungsaufwand, Störungen in stark frequentierten Geschäften und Schäden, die von Unternehmen getragen werden statt von den Urhebern, die von den Aufrufen profitieren.

Source: https://thephuketexpress.com/2026/04/27/the-rise-of-nuisance-influencers-in-thailand-milk-pours-in-7-eleven-public-backlash-and-growing-global-frustration/