DBD und DSI nehmen Nominee-Firmen auf Ferieninseln ins Visier, Expansion nach Phuket geplant
DBD und DSI nehmen Nominee-Firmen auf Ferieninseln ins Visier, Expansion nach Phuket geplant — bestätigte Details in diesem Stadium für Leser in Phuket.
Thailands Department of Business Development und das Department of Special Investigation haben am 11. Mai ein Vorgehen gegen mutmaßliche Nominee-Geschäfte gestartet. Den Auftakt bildet die Prüfung von 11,426 Unternehmen auf Koh Phangan und Koh Samui; anschließend soll die Aktion auf Phuket und andere Tourismuszentren ausgeweitet werden. Nach Angaben der Behörden zielt der Einsatz auf Fälle ab, in denen Ausländer mutmaßlich thailändische Anteilseigner als Strohmänner einsetzen, um Unternehmen illegal zu halten.
Prüfung von 11,426 Firmen zur Einstufung in Hoch-, Mittel- und Niedrigrisikofälle
DBD-Generaldirektor Poonpong Naiyanapakorn sagte, die beiden Behörden hätten sich darauf verständigt, zunächst eingehende Kontrollen auf Koh Phangan und Koh Samui zu beginnen, nachdem Beschwerden einige ausländische Unternehmensnetzwerke mit dem unsachgemäßen Gebrauch thailändischer Ressourcen und Gesetzesverstößen in Verbindung gebracht hatten.
Die 11,426 Unternehmen, die auf den beiden Inseln in Surat Thani erfasst wurden, werden in Gruppen mit hohem, mittlerem und niedrigem Risiko eingeteilt. Die Ermittler wollen einen Prüfplan festlegen und dabei mit den Firmen mit dem höchsten Risiko beginnen, bevor sie die Liste nach unten abarbeiten.
Die Behörden erklärten, die Teams seien zudem bereit, bei öffentlichen Beschwerden mit klarer Beweislage sofort tätig zu werden.
Mehr als 20 Behörden an der Durchsetzung in wichtigen Reisezielen beteiligt
An der Aktion werden sich mehr als 20 Partnerbehörden beteiligen, um im Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeiten zu ermitteln und das Gesetz durchzusetzen. Nach Angaben der Behörden soll dieser behördenübergreifende Ansatz dazu dienen, belastbarere Fälle aufzubauen und Strafverfolgung wegen mehrerer Delikte zu unterstützen.
Nach der ersten Phase sollen die Kontrollen auf Phuket, Krabi, Phang Nga, Pattaya und Hua Hin ausgeweitet werden. Die Behörden erklärten, die breiter angelegte Kampagne solle illegales ausländisches Kapital, Steuerhinterziehung, verschleierte Finanzierungsquellen und Finanztransaktionen unterbinden, die möglicherweise mit Geldwäsche in Verbindung stehen.
Die Behörden erklärten außerdem, dass Nominee-Strukturen den Wettbewerb verzerren, die staatlichen Einnahmen mindern und das Vertrauen in Thailands Regulierungssystem für Unternehmen untergraben können. Zudem könne diese Praxis dazu führen, dass thailändische kleine und mittlere Unternehmen aus Sektoren verdrängt werden, die gesetzlich für sie vorbehalten sind.
Source: https://www.prachachat.net/breaking-news/news-2004909