Phang Nga startet Vorgehen gegen Nominee-Geschäfte – 174 Firmen unter Beobachtung
Die Behörden in Phang Nga haben ein hartes Vorgehen gegen Nominee-Geschäfte und Unternehmen in ausländischem Besitz eingeleitet, die verdächtigt werden, illegal zu operieren. 174 Firmen stehen unter Beobachtung, 15 Hochrisiko-Fälle wurden für sofortige Ermittlungen priorisiert. G
Die Behörden in Phang Nga haben ein hartes Vorgehen gegen Nominee-Geschäfte und Unternehmen in ausländischem Besitz eingeleitet, die verdächtigt werden, illegal zu operieren. 174 Firmen stehen unter Beobachtung, 15 Hochrisiko-Fälle wurden für sofortige Ermittlungen priorisiert.
Gouverneur Phairat Phetchayuan und Provinzpolizeichef Pol. Maj. Gen. Chaikiat Wiriyasatikul führten eine behördenübergreifende Taskforce an, an der mehr als 16 staatliche Stellen beteiligt waren, bei koordinierten Razzien in Takua Thung und Thai Mueang. Nach Angaben der Behörden war der Aktion eine zweimonatige Phase der Informationsgewinnung, Überwachung und Beweissicherung vorausgegangen.
Die Ermittler erklärten, sie hätten mehrere mutmaßliche Verstöße festgestellt, darunter den Betrieb nicht lizenzierter Hotels und die Beschäftigung ausländischer Staatsangehöriger ohne Arbeitserlaubnis. Mehrere Beschuldigte wurden noch vor Ort festgenommen, während die Behörden weiterhin Finanzunterlagen, Gesellschafterstrukturen und Geschäftsnetzwerke prüfen, die im Verdacht stehen, Nominee-Konstruktionen zu nutzen.
In Thai Mueang nahmen die Beamten außerdem einen ausländischen Manager fest, der ohne gültige Arbeitserlaubnis gearbeitet haben soll. Weitere Untersuchungen zu verbundenen Unternehmen dauern an.
Pol. Maj. Gen. Chaikiat sagte, die Taskforce habe systematisch Fälle gegen Nominee-Netzwerke aufgebaut, was bei dieser Aktion zu Durchsuchungs- und Haftbefehlen geführt habe. Er fügte hinzu, dass weitere Ermittlungen laufen, insbesondere gegen Unternehmen, denen vorgeworfen wird, rechtliche Schlupflöcher auszunutzen, um unfair von Thailand’s Wirtschaft zu profitieren.
Die Behörden erklärten, die Kampagne richte sich gegen Unternehmen, die thailändische Staatsangehörige mutmaßlich als Treuhand- oder Strohgesellschafter einsetzen oder ausländischen Besitz verschleiern, um gesetzliche Beschränkungen zu umgehen. Solche Praktiken verzerrten den fairen Wettbewerb, verringerten die Chancen lokaler Unternehmer und schadeten den Lebensgrundlagen thailändischer Arbeitnehmer, hieß es.
Die Provinz erklärte, sie werde die proaktive Durchsetzung der Vorschriften verstärken, Nominee-Netzwerke auf allen Ebenen zerschlagen und den Tourismussektor sowie die Gesamtwirtschaft zum Schutz der thailändischen Bevölkerung absichern.