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Phuket-Polizei nimmt 64-jährigen Mann wegen Eingriffs in Waldgebiet am Khao To Sae fest

Ein 64-jähriger Thai ist identifiziert und festgenommen worden, weil er mutmaßlich in geschütztes Waldland am Khao To Sae in Phuket eingegriffen hat. Nach Angaben der Behörden wurden dabei mehr als 4 Rai beschädigt. Beamte der Phuket-Waldschutzeinheit Phk.2 teilten mit, bei einer

Phuket-Polizei nimmt 64-jährigen Mann wegen Eingriffs in Waldgebiet am Khao To Sae fest

Ein 64-jähriger Thai ist identifiziert und festgenommen worden, weil er mutmaßlich in geschütztes Waldland am Khao To Sae in Phuket eingegriffen hat. Nach Angaben der Behörden wurden dabei mehr als 4 Rai beschädigt.

Beamte der Phuket-Waldschutzeinheit Phk.2 teilten mit, bei einer Inspektion seien umfangreiche Rodungen von Unterholz sowie Veränderungen am Waldgelände festgestellt worden. Außerdem entdeckten sie innerhalb des Waldgebiets ein erhöhtes eingeschossiges Bauwerk von etwa 6 mal 5 Metern sowie ein Badezimmer und einen installierten 2.000-Liter-Wassertank. Bei der ersten Kontrolle wurde am Ort zunächst kein Verdächtiger angetroffen.

Mithilfe von GPS-Geräten und Karten des Royal Forest Department maßen die Beamten nach eigenen Angaben einen Eingriff in 3 Rai, 2 Ngan und 61 Square Wah nationalen Waldreservatslands sowie weitere 3 Ngan und 54 Square Wah dauerhaftes Waldland. Die insgesamt beschädigte Fläche wurde auf 4 Rai, 2 Ngan und 15 Square Wah beziffert.

Die Ermittler sammelten später Beweise und identifizierten den Verdächtigen als den 64-jährigen thailändischen Staatsangehörigen Supachai. Die Polizei stellte daraufhin eine Vorladung aus und leitete rechtliche Schritte ein.

Ihm wird vorgeworfen, ohne Genehmigung Land innerhalb eines nationalen Waldreservats besetzt, in Besitz genommen und genutzt zu haben. Zudem soll er Bauwerke errichtet und Waldflächen in einer Weise gerodet haben, die staatliche natürliche Ressourcen geschädigt habe.

Pol Col Chatree Chukaew, Leiter der Polizeiwache Mueang Phuket, sagte, Eingriffe in staatliches Waldland zum persönlichen Vorteil oder zur Landspekulation seien nicht hinnehmbar. Der Fall müsse konsequent bearbeitet werden, sagte er. Die Polizei werde sich eng mit den Forstbehörden abstimmen, um den Fortgang des Verfahrens zu verfolgen, die natürlichen Ressourcen des Landes zu schützen und künftige Eingriffe in staatliches Waldland zu verhindern.