Thai-Minister sagt, C4-Waffenfall könnte als Sonderfall eingestuft werden
Thai-Minister sagt, C4-Waffenfall könnte als Sonderfall eingestuft werden — bestätigte Details in diesem Stadium für Leser in Phuket.
Der stellvertretende Innenminister Chada Thaiset teilte dem Parlament am 14. Mai mit, dass der C4-Waffenfall um den chinesischen Verdächtigen Mingchen Sun zu einem Sonderfall hochgestuft werden könnte. Zugleich verteidigten Beamte die Reaktion der Geheimdienste und erklärten, die Ermittlungen seien nicht vorzeitig beendet worden. Der Schlagabtausch erfolgte während einer Live-Fragestunde in Bangkok, während am 13. Mai in Phuket parallel separate Einsätze gegen Nominee-Strukturen liefen.
Piyarat Chongthep, Listenabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender der People’s Party, stellte die Regierung wegen der Festnahme vom 8. Mai zur Rede. Er sagte, bei dem Verdächtigen seien Kriegswaffen, große Mengen Munition, C4-Sprengstoff, gefälschte Dokumente, Kommunikationsgeräte und Karten gefunden worden. Er argumentierte, der Fall sei nach einem regenbedingten Fahrzeugunfall und aufgrund des Verdachts eines Verkehrspolizisten ans Licht gekommen, nicht durch Geheimdienstarbeit.
Behörden verweisen auf grenzüberschreitende Überprüfungen und breitere Durchsetzung
Chada sagte, Geheimdienste hätten die Bewegungen des Verdächtigen durch etwa 5-6 Länder auf mehreren Kontinenten zurückverfolgt und aus diesen Staaten keine Informationen erhalten, die ihn als Terroristen einstuften oder mit einem geplanten Anschlag in Verbindung brachten. Er sagte, die Behörden würden den Vorfall nicht als Versagen der Geheimdienste bezeichnen, räumte jedoch Lücken bei der Koordination zwischen den Behörden ein.
Er fügte hinzu, der Justizminister habe ihn informiert, dass der Fall in Richtung Sonderfall-Status gebracht werde, damit alle zuständigen Behörden gemeinsam daran arbeiten könnten. Verwaltungsbeamte verfolgten zudem die Herkunft zusammenhängender Dokumente, darunter Ummeldungen in Hausregistern, und gegen beteiligte Staatsbeamte sollten am folgenden Tag Haftbefehle erlassen werden.
Chada sagte, jede mit dem Fall verbundene Person sei angeklagt worden, während die Ermittler prüften, wie mögliche Staatsbeamte mit ausländischen Staatsangehörigen in Verbindung geraten sein könnten. Er sagte außerdem, dass die Anti-Nominee-Einsätze am 13. Mai Koh Phangan und Phuket umfassten, zusammen mit Überprüfungen der gemeldeten Adressen und tatsächlichen Wohnorte von ausländischen Langzeitaufenthaltern.
Source: https://www.thaipost.net/x-cite-news/996319/