$1 = …฿|€1 = …฿|₽1 = …฿|₹1 = …฿
⛽ …

Thailand verschärft Grenzkontrollen auf Hantavirus, während Behörden das inländische Risiko als gering einstufen

Bangkok Thailands Gesundheitsbehörden haben die Überwachung auf Hantavirus an Flughäfen, Seehäfen und anderen internationalen Einreisepunkten verstärkt, während Behörden betonen, dass die Gefahr für das Land weiterhin minimal bleibt…

Thailand verschärft Grenzkontrollen auf Hantavirus, während Behörden das inländische Risiko als gering einstufen

Thailand hat am 10. Mai das Screening auf Hantavirus an Flughäfen, Seehäfen und anderen internationalen Einreisepunkten verschärft; auch Phuket gehört zu den Drehkreuzen, die von den strengeren Kontrollen erfasst werden. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden richtet sich die Maßnahme auf einreisende Reisende aus Gebieten mit höherem Risiko, insbesondere aus South America, während zugleich betont wird, dass in Thailand keine Hantavirus-Infektionen festgestellt wurden und die Gefahr innerhalb des Landes minimal bleibt.

Das Department of Disease Control erklärte, die ausgeweiteten Maßnahmen sollten dazu beitragen, diese Bilanz aufrechtzuerhalten. Zugleich rieten die Behörden von Panik ab und erklärten, die routinemäßige Krankheitsüberwachung sowie die Notfallreaktionssysteme seien vorbereitet.

Grenzscreening nimmt Reisende und internationalen Transport ins Visier

DDC-Generaldirektor Dr. Montien Kanasawat sagte, die Überwachung von Ankünften aus Gebieten, die mit dem Andes-Stamm-Cluster in South America in Verbindung stehen, sei verstärkt worden.

Auch auf Kreuzfahrtschiffen und anderen internationalen Transportmitteln wurden die Kontrollen ausgeweitet. Zu den Maßnahmen zählen gründlichere Gesundheitskontrollen für Passagiere und Besatzungen, die enge Beobachtung möglicher Verdachtsfälle an Bord, strengere Hygiene- und Nagetierbekämpfungsmaßnahmen auf Schiffen sowie die Bereitstellung persönlicher Schutzausrüstung für Frontpersonal.

Führender Virologe erklärt Thailand-Stämme und Symptome

Prof. Dr. Yong Poovorawan von der Chulalongkorn University sagte, dass sich die in Thailand vorkommenden Hantavirus-Stämme von dem im Ausland gemeldeten Andes-Stamm unterscheiden.

Er erklärte, das Virus sei in Thailand seit mehr als vier bis fünf Jahrzehnten vorhanden, Infektionen seien jedoch äußerst selten geblieben. Der Erreger werde hauptsächlich von Nagetieren getragen und auf Menschen durch Kontakt mit kontaminiertem Urin, Kot oder Speichel übertragen.

Zu den häufigen Symptomen zählen hohes Fieber, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Schwere Krankheitsverläufe können zu Nierenversagen oder ernsten Atemproblemen führen, während Übertragungen von Mensch zu Mensch selten sind und bislang vor allem mit dem Andes-Stamm in South America in Verbindung gebracht wurden.

Die Behörden erklärten, Reisende, die aus Orten mit bekannter Hantavirus-Aktivität zurückkehren und nach möglichem Kontakt mit Nagetieren grippeähnliche Symptome entwickeln, sollten umgehend medizinische Hilfe suchen und Ärzten ihre Reisegeschichte mitteilen.

Source: https://thephuketexpress.com/2026/05/10/thailand-ramps-up-hantavirus-monitoring-at-borders-amid-low-domestic-risk-top-doctor-explains-disease-variants/