Zu Besuch bei den 'Moken', den indigenen Seenomaden der Surin-Inseln
Zu Besuch bei den 'Moken', den indigenen Seenomaden der Surin-Inseln — bestätigte Details in dieser Phase für Phuket-Leser.
Besucher der Surin-Inseln erlebten am 18. April 2026 eine seltene kulturelle Begegnung, als das indigene Volk der Moken Gäste in ihrem traditionellen Dorf willkommen hieß. Die Veranstaltung, nördlich von Phuket in der Andamanensee gelegen, bot Einblicke in die seefahrende Lebensweise der Moken, die manchmal auch als „Meereszigeuner“ bezeichnet werden und die Region seit Generationen bewohnen.
Traditionen und Alltag der Moken
Die Gäste beobachteten, wie Moken-Familien mit Handwerkzeugen und lokalem Holz Kabang-Hausboote bauten. Älteste demonstrierten traditionelle Fischfangtechniken, darunter das Freitauchen nach Muscheln und den Einsatz geflochtener Korbfallen.
Kinder beteiligten sich an Volksliedern und Tänzen, die einzigartig für die Moken sind, während Kunsthandwerker handgeschnitzte Holzfiguren und Schmuck aus Muscheln präsentierten. Die Gemeinschaft lebt vom nachhaltigen Fischfang, wobei die Ernährung hauptsächlich aus Fisch, Weichtieren und Wildpflanzen besteht.
Naturschutz und kulturelle Bewahrung
Parkranger erklärten, dass das Moken-Dorf Teil des Mu Ko Surin Nationalparks ist, der den Zugang von außen beschränkt, um sowohl die Umwelt als auch die lokalen Traditionen zu schützen. Strenge Vorschriften verbieten den kommerziellen Fischfang und schränken motorisierte Boote in der Nähe der Siedlung ein.
Beamte wiesen darauf hin, dass nur noch eine kleine Anzahl von Moken-Familien das ganze Jahr über auf den Inseln lebt, wobei saisonale Wanderungen durch die Monsunbedingungen beeinflusst werden. Bildungsinitiativen sollen den Tourismus mit dem Erhalt der Sprache und Lebensweise der Moken in Einklang bringen.
Quelle: https://www.thaipost.net/news-update/981733/