Lokführer nach tödlichem Bahnübergangsunglück in Bangkok positiv getestet
Bangkok, Thailand Die thailändischen Behörden haben bestätigt, dass der Fahrer eines Güterzugs, der am 16. Mai 2026 in eine katastrophale Kollision mit einem öffentlichen Bus verwickelt war, positiv auf illegale Substanzen getestet wurde, wobei Urin…
Die thailändischen Behörden teilten am 17. Mai mit, dass der Lokführer bei einem tödlichen Bahnübergangsunglück in Bangkok positiv auf illegale Drogen getestet wurde, nachdem ein Güterzug in der Nähe der Makkasan Station einen öffentlichen Bus erfasst hatte. Der Vorfall sorgt auch in Phuket wegen allgemeiner Bedenken zur Bahnsicherheit für Aufmerksamkeit. Die Kollision ereignete sich am 16. Mai gegen 15:40 Uhr am Übergang Asok-Din Daeng Road nahe dem Airport Rail Link im Bezirk Huai Khwang. Dabei kamen mindestens acht Menschen ums Leben, etwa 30 bis 32 weitere wurden verletzt.
Die Polizei erklärte, dass sich die Urinprobe beim Screening Berichten zufolge violett verfärbte, ein lokal übliches Anzeichen bei Drogentests. Erste Berichte deuteten auf Cannabis und Methamphetamin hin.
Anklage gegen Zugpersonal und Bahnübergangsmitarbeiter
Die Polizei von Makkasan teilte mit, dass gegen den Lokführer Anklage wegen fahrlässigen Fahrens mit Todes- und Verletzungsfolge erhoben wurde. Er wurde bei dem Unfall verletzt und wird behandelt.
Am Abend des 17. Mai nahm die Polizei Mr. Uten, einen für die Schranken zuständigen Mitarbeiter des Bahnbetriebs, zur Befragung fest. Später wurde auch gegen ihn Anklage wegen fahrlässiger Handlungen mit Todesfolge und schwerer Körperverletzung erhoben.
CCTV-Aufnahmen sollen gezeigt haben, dass er nur sehr kurz eine rote Flagge schwenkte, bevor er sie senkte. Die Polizei erklärte, dass der Bahnübergangsmitarbeiter negativ auf Drogen getestet wurde.
Verkehrsstaus ließen Bus auf den Gleisen feststecken
Die Ermittler erklärten, dass der Güterzug Nr. 2126 der State Railway of Thailand von Chachoengsao und Laem Chabang in Richtung Bang Sue unterwegs war, als er den orangefarbenen BMTA-Bus der Linie 206 rammte. Der Bus war während starker Verkehrsüberlastung quer über den Gleisen steckengeblieben, wodurch die Schranken nicht vollständig gesenkt werden konnten.
Durch den Aufprall brach ein Feuer aus, das den Bus in Flammen setzte und nahe gelegene Fahrzeuge und Motorräder beschädigte. Aussagen von Zeugen und CCTV-Aufnahmen deuten darauf hin, dass der Zug trotz der Warnung nicht rechtzeitig abbremste oder anhielt. Die Behörden untersuchen nun die Black Box des Zuges, um Geschwindigkeit und Bremsvorgang festzustellen.
Die Polizei erhob außerdem Anklage gegen den Busfahrer wegen fahrlässigen Fahrens mit Todesfolge. Er überlebte, wurde verletzt und blieb bewusstlos, sodass er nicht befragt werden konnte. Die BMTA sagte eine Entschädigung von bis zu 1.5 Millionen Baht für die Familie jedes Todesopfers zu.
Source: https://thephuketexpress.com/2026/05/17/train-driver-tests-positive-for-drugs-in-deadly-bangkok-rail-crossing-crash-level-crossing-staff-also-charged/