Meeresexperte fordert Überprüfung der Andaman-Welterbe-Bewerbung und des Land Bridge-Plans
Meeresexperte fordert Überprüfung der Andaman-Welterbe-Bewerbung und des Land Bridge-Plans — bestätigte Details in diesem Stadium für Leser in Phuket.
Der Meereswissenschaftler Thon Thamrongnawasawat forderte am 29. April eine sorgfältige Prüfung, ob die Nominierung des Andaman-Welterbes oder das Land Bridge-Projekt langfristig den größeren wirtschaftlichen Nutzen bringen würde. Thailand solle beide Optionen anhand von Fakten gegeneinander abwägen, argumentierte er. Seine Äußerungen sind für Phuket unmittelbar relevant, weil der Sirinat National Park zu den Schutzgebieten gehört, die in das vorgeschlagene marine Welterbegebiet im Andaman aufgenommen wurden.
UNESCO-Listung umfasst sechs Andaman-Nationalparks
Thon sagte, die „geschützten Meeresgebiete im Andaman“ seien 2022 auf die Tentativliste der UNESCO gesetzt worden, nachdem Thailand die Nominierung drei Jahre zuvor eingereicht hatte. Das vorgeschlagene Gebiet umfasst mehr als 700,000 Rai in sechs Nationalparks an der Andaman-Küste.
Die in dem Vorschlag genannten Parks sind Mu Ko Ranong National Park, Laem Son National Park in Ranong und Phang Nga, Mu Ko Similan National Park in Phang Nga, Khao Lampi-Hat Thai Mueang National Park in Phang Nga, Mu Ko Surin-Mu Ko Similan-Laem Son und angrenzende Gebiete sowie Sirinat National Park in Phuket.
Er sagte, der Welterbe-Status genieße bei internationalen Reisenden breite Anerkennung und könne den touristischen Wert in der oberen Andaman-Region stark steigern, wo Phuket und Phang Nga seit Langem eine zentrale Rolle in Thailands Tourismuswirtschaft spielen und Ranong noch Raum für Wachstum hat.
Naturschutzfragen bei der Planung der Land Bridge aufgeworfen
Thon sagte, er stelle sich nicht gegen Entwicklung und plädiere auch nicht für Naturschutz ohne Rücksicht auf die Wirtschaft, sondern stelle eine einfache Frage dazu, welche Option das Land wohlhabender machen könne. Das Thema sollte durch eine vernünftige Analyse und die Anerkennung von Fakten bewertet werden, statt durch konkurrierende Schlagworte, sagte er.
Er verwies zudem auf das, was er als Lücke in den EHIA-Dokumenten für das Land Bridge-Projekt bezeichnete, und sagte, diese gingen nicht auf das Welterbegebiet ein, obwohl die Nominierung der UNESCO seit drei Jahren vorliege.
Source: https://www.prachachat.net/economy/news-1999578