Betreiber eines Angel-Tourboots in Phuket bei Razzia wegen mutmaßlicher Rechtsverstöße festgenommen
Die Betreiber eines Angel-Tourboots mit chinesischen Touristen an Bord wurden in Phuket festgenommen, nachdem die Behörden nach eigenen Angaben mehrere mutmaßliche Verstöße festgestellt hatten, darunter nicht genehmigte Satelliten-Internet-Ausrüstung und das Fehlen eines lizenzie
Die Betreiber eines Angel-Tourboots mit chinesischen Touristen an Bord wurden in Phuket festgenommen, nachdem die Behörden nach eigenen Angaben mehrere mutmaßliche Verstöße festgestellt hatten, darunter nicht genehmigte Satelliten-Internet-Ausrüstung und das Fehlen eines lizenzierten Tourguides.
Das Central Investigation Bureau erklärte in Zusammenarbeit mit der Phuket Marine Police, die Behörden hätten am Montag, 22. Juni, Hinweise auf ein Schiff erhalten, das in den Gewässern von Phuket Angeltouren für ausländische Touristen angeboten habe. Gegen 18.45 Uhr stoppte ein Patrouillenteam das Boot in der Nähe von Dinso Cape in Vichit.
Nach Angaben der Behörden befanden sich zwei chinesische Touristen und der thailändische Betreiber des Boots an Bord.
Bei der Inspektion fanden die Beamten auf dem Schiff ein Starlink-Satelliteninternetsystem, darunter Signalempfänger, Stromversorgungseinheiten und Router. Der Betreiber gab laut Behörden an, die Ausrüstung gehöre dem Unternehmen, das ihn beschäftigt habe, konnte jedoch keine Import- oder Eigentumsdokumente vorlegen. Die Geräte wurden für weitere Ermittlungen sichergestellt.
Die Polizei meldete außerdem Unregelmäßigkeiten bei der Lizenz des Boots und den Qualifikationen der Besatzung, was zu Anklagen nach dem Navigation in Thai Waters Act führte. Nach Angaben der Behörden reisten die Touristen ohne begleitenden lizenzierten Tourguide, was sie als Verstoß gegen die Tourismusvorschriften von Thailand werteten.
Gegen das Tourunternehmen wurden Beschwerden eingereicht, und Beweismittel wurden zur weiteren Bearbeitung an das Department of Tourism weitergeleitet, teilten die Beamten mit.
Die Ermittler weiten ihre Untersuchung zudem auf die Unternehmensstruktur und die Investitionsquellen der Firma aus. Hintergrund ist der Verdacht auf sogenannte Nominee-Konstruktionen, bei denen thailändische Staatsangehörige Anteile im Namen ausländischer Investoren halten könnten, um gesetzliche Beschränkungen zu umgehen.
Nach Angaben der Behörden war die Aktion Teil eines umfassenderen Vorgehens, das auf Sicherheit im Seeverkehr, den Schutz von Touristen und die Einhaltung der Vorschriften durch Reiseveranstalter in Phuket abzielt.