Phuket führt Stromnachfrage im Süden an, während PEA das Umspannwerksnetz ausbaut
Wacharin Prapha, Leiter des Phuket-Büros der Provincial Electricity Authority (PEA), bezifferte den aktuellen Stromverbrauch auf der Insel auf 573 Megawatt (MW) – den höchsten Wert unter den 14 südlichen Provinzen.
Phuket verzeichnete am 10. Mai 2026 einen Stromverbrauch von 573 Megawatt und lag damit an der Spitze in Southern Thailand, während die Provincial Electricity Authority den milliardenschweren Ausbau des Stromnetzes der Insel vorantreibt. PEA-Phuket-Manager Wacharin Prapha sagte, die Nachfrage werde bis 2036 voraussichtlich auf etwa 900MW steigen, was den Bau von fünf neuen Umspannwerken und umfassendere Modernisierungen der Übertragungsinfrastruktur erforderlich mache.
Phukets aktuelle Last liegt über Songkhla mit rund 555MW, Surat Thani mit 476MW und Nakhon Sri Thammarat mit etwa 371MW. Die Gesamtnachfrage im Süden wird auf rund 3.100MW geschätzt.
Neue Umspannwerke sollen Engpässe auf der ganzen Insel entschärfen
Das erste neue Umspannwerk wurde am Mittwoch, dem 6. Mai, in Kathu nahe der Prince of Songkla University in Betrieb genommen. Drei weitere sollen 2027 in Kamala, Rawai und Laguna in Cherng Talay fertiggestellt werden, ein fünftes ist für 2029 in Phuket Town geplant.
Phuket betreibt derzeit 11 Umspannwerke, doch nach Angaben von Behörden hat die zunehmende Geschäftstätigkeit nach COVID-19 die Kapazitäten näher an ihre Grenzen gebracht. Vize-Manager Wissnu Masphermpong sagte, die Verfügbarkeit von Strom sei inzwischen eine Voraussetzung für Geschäftslizenzen, da Betreiber vor einer Genehmigung ausreichende Lastkapazität und ein stabiles System nachweisen müssten.
Der Standort in Kathu ist mit zwei Transformatoren mit je 50 Megavoltampere ausgestattet und verfügt damit über eine Kapazität von rund 100MW. Er wurde dafür konzipiert, Lasten aus Patong und Phuket Town umzuverteilen und zugleich Spielraum für künftige Nachfrage zu schaffen.
Das Umspannwerk in Patong arbeitet nach Angaben von Behörden bereits mit mehr als 80% seiner Kapazität, was das Risiko von Transformatorproblemen erhöht. Eine zweite große Anlage in Kamala soll Cherng Talay und Laguna unterstützen, die derzeit größtenteils von Patong über Fernleitungen versorgt werden, die anfällig für Störungen durch Geländegegebenheiten und Naturkatastrophen sind.
Haushaltsdaten und Tarifänderungen zeigen breiteren Wandel im Energiesektor
Wacharin und Wissnu wollten das Gesamtbudget für die inselweite Modernisierung nicht bestätigen, doch Ausschreibungsunterlagen zeigen das Ausmaß der Ausgaben. In E-Bidding-Dokumenten, die am 28. Februar 2024 veröffentlicht wurden, sind einzelne Projekte für Umspannwerke in Phuket mit Budgets von mehr als B213 Millionen bis B472 Millionen aufgeführt, ohne anzugeben, welcher Standort welcher Zuweisung entspricht.
Einige geplante Anlagen in Cherng Talay und in den südlichen Gebieten könnten zunächst als provisorische Umspannwerke beginnen und später in dauerhafte Anlagen umgewandelt werden. Beamte erklärten, dass Flächen- und Projektgenehmigungen für südliche Erweiterungszonen einschließlich Rawai und angrenzender Wachstumsgebiete bereits gesichert seien.
Eine in dieser Woche verabschiedete nationale Energiepolitik wird zudem ab Juni die Stromtarife für private Haushalte neu strukturieren. Dabei werden die ersten 200 Einheiten auf höchstens B3 pro Einheit gedeckelt, während für höheren Verbrauch ein gestaffeltes Preissystem gilt. Die Politik fördert außerdem Dachsolar im Rahmen eines Net-Billing-Modells, das B2.20 pro Einheit für überschüssigen Strom zahlt, der ins Netz zurückgespeist wird, wobei die Installation privater Systeme in der Regel B120.000 bis B250.000 kostet.
Source: https://www.thephuketnews.com/power-play-phuket-tops-south-in-demand-rolls-out-b1bn-substation-push-100121.php