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Beschwerde gegen die Versetzung von fünf ranghohen Verwaltungsbeamten in Phuket eingereicht

Ein Anwalt und ein Abgeordneter aus Phuket reichten am 28. Mai bei einem Parlamentsausschuss Beschwerde gegen die Versetzung von fünf ranghohen Verwaltungsbeamten der Provinz Phuket auf vorübergehende Posten im Department of Provincial Administration ein. Sie erklärten, die Verse

Beschwerde gegen die Versetzung von fünf ranghohen Verwaltungsbeamten in Phuket eingereicht

Ein Anwalt und ein Abgeordneter aus Phuket reichten am 28. Mai bei einem Parlamentsausschuss Beschwerde gegen die Versetzung von fünf ranghohen Verwaltungsbeamten der Provinz Phuket auf vorübergehende Posten im Department of Provincial Administration ein. Sie erklärten, die Versetzungsanordnung nenne kein Fehlverhalten.

Vor dem Parlament sagte Phattharapong Supaksorn, auch bekannt als Lawyer Aun Buriram, er handle im Namen von zwei Gruppen: der Gruppe des stellvertretenden Provinzgouverneurs von Phuket sowie von Beamten aus dem Süden, die er als Whistleblower bezeichnete. Die Beschwerde folge auf eine Anordnung, mit der fünf Beamte aus Phuket zur Unterstützung des Department of Provincial Administration im Innenministerium versetzt wurden.

Die fünf genannten Beamten sind Roongruang Thimabut, Phuket deputy governor-level provincial chief official; Siwat Rawangkul, Phuket City district chief; Wilailak Rueangphon, Thalang district chief; Akkrapol Suthirak Jitsukhasap, Kathu district chief; und Danai Suksakul, Phuket provincial protection chief.

Phattharapong sagte, frühere Berichte hätten in der Öffentlichkeit den Eindruck entstehen lassen, die Versetzungen könnten mit Korruption, unerlaubten Zahlungen oder Bestechung in Zusammenhang stehen. Nach Prüfung der Versetzungsanordnung habe er jedoch festgestellt, dass dort lediglich von einer Maßnahme „zum Nutzen des Staatsdienstes“ die Rede sei und weder Korruption noch ein konkretes Fehlverhalten genannt würden.

Dies werfe die Frage auf, ob die Versetzungen politisch motiviert seien oder mit einflussreichen Netzwerken in Verbindung stünden, sagte er. Zudem verwies er auf umfassendere Umbesetzungen im Staatsdienst vor der Wahl. Landesweit seien mehr als 40 provincial chief officials und mehr als 203 district chiefs versetzt worden.

Phattharapong erhob zudem den Vorwurf, er verfüge über Beweise in Form eines Line-Chats zwischen dem Generaldirektor des Department of Provincial Administration und Roongruang vor der Wahl. Das Gespräch habe Informationen über lokale Umfragewerte in Phuket sowie Nachrichten enthalten, die, falls sie echt seien, einer Aufforderung an Beamte gleichkämen, eine politische Partei zu unterstützen. Er sagte, er wolle die Informationen und Beweise dem Constitutional Court vorlegen und eine Prüfung nach Section 157 des Strafgesetzbuchs sowie nach wahlbezogenem Recht beantragen.

Chalermpong Saengdee, ein Abgeordneter aus Phuket von der People’s Party, sagte, er sei gekommen, um die Beschwerde von Roongruang und anderen betroffenen Verwaltungsbeamten entgegenzunehmen. Der Kern des Falls stehe im Zusammenhang mit Inspektionen in den Gebieten Bang Tao Beach, Freedom Beach und Nui Beach, in die nach seinen Worten politische Gruppen, einflussreiche Persönlichkeiten und einige stellvertretende Gouverneure von Phuket verwickelt seien.

Chalermpong forderte den Premierminister und den Innenminister auf, die Angelegenheit transparent und fair zu untersuchen, einschließlich aller Personen, die die Vorgänge in Phuket beeinflusst haben könnten, insbesondere in Fällen mutmaßlicher Eingriffe in öffentliches Land, die weiterhin Gegenstand rechtlicher Verfahren sind.