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Thailand DSI übergibt vollständigen Fall zu Villa Andaman im Nominee-Immobilienverfahren an Staatsanwälte

Thailand’s Department of Special Investigation hat die vollständigen Fallakten sowie alle 31 Verdächtigen im Nominee-Immobilienverfahren um Villa Andaman an die Staatsanwaltschaft übergeben. Damit kommt ein bedeutender Fall voran, der mit mutmaßlich illegalen, von Ausländern kont

Thailand DSI übergibt vollständigen Fall zu Villa Andaman im Nominee-Immobilienverfahren an Staatsanwälte

Thailand’s Department of Special Investigation hat die vollständigen Fallakten sowie alle 31 Verdächtigen im Nominee-Immobilienverfahren um Villa Andaman an die Staatsanwaltschaft übergeben. Damit kommt ein bedeutender Fall voran, der mit mutmaßlich illegalen, von Ausländern kontrollierten Immobilienaktivitäten in Phuket und Koh Samui in Verbindung steht.

Die DSI teilte mit, dass ihre Abteilung für Sicherheitsfälle ein Netzwerk von Anwaltskanzleien und Beratungsfirmen in Phuket und Surat Thani untersucht hat. Diese sollen Thai-Staatsangehörige als Nominees eingesetzt haben, um im Namen ausländischer Investoren Firmen zu gründen, damit diese entgegen thailändischem Recht Land halten und Immobilienentwicklungsunternehmen betreiben konnten. Die Ermittlungen sind Teil des Falls Nr. 7/2027 gegen Villa Andaman Co Ltd. und verbundene Parteien.

Die Ermittler hatten die Hauptakte gegen Villa Andaman Co Ltd und 31 Verdächtige bereits am 22. April 2026 bei der Abteilung für Sonderfälle der Generalstaatsanwaltschaft eingereicht. Damals wurden Akten zu 28 Verdächtigen übergeben, während drei weitere Verdächtige noch ausstanden, weil strafrechtliche Hintergrundprüfungen noch nicht abgeschlossen waren.

Die DSI erklärte, dass diese verbliebenen Ermittlungen, die Verdächtige mit Verbindungen zu Firefly (Thailand) Co Ltd betreffen, inzwischen abgeschlossen sind. Am Montag, dem 25. Mai 2026, reichten DSI-Ermittler zusätzliche Akten zu den verbleibenden drei Verdächtigen ein, zusammen mit zwei ausländischen Staatsangehörigen, die nur als Mr Symond und Ms Wendy identifiziert wurden, jeweils sowohl in persönlicher als auch in vertretungsbezogener Eigenschaft.

Nach Angaben der DSI gingen die erweiterten Ermittlungen auf Vorwürfe zurück, wonach Marcus, ein britischer Staatsangehöriger, und Paul, ein amerikanischer Staatsangehöriger, gemeinsam Thai-Nominees genutzt hätten, um ausländische Eigentumsinteressen an Immobiliengeschäften unter Verstoß gegen thailändisches Recht zu verschleiern.

Allen Verdächtigen werden Verstöße gegen den Foreign Business Act B.E. 2542 (1999) vorgeworfen, darunter die Ausübung geschäftlicher Tätigkeiten ohne Genehmigung als Ausländer, der Einsatz von Thai-Nominees zur Umgehung von Beschränkungen für ausländisches Eigentum sowie die Mitverantwortung von Direktoren für Straftaten juristischer Personen.

Die DSI erklärte, das Vorgehen sei Teil laufender Bemühungen, Ausländer daran zu hindern, Gesetzeslücken auszunutzen, um Land zu erwerben oder eingeschränkte Geschäfte auf eine Weise zu betreiben, die sich negativ auf die thailändische Wirtschaft und die Beschäftigungsmöglichkeiten für Thai-Staatsangehörige auswirkt.

Der Fall liegt nun bei der Staatsanwaltschaft, die über die nächsten Schritte nach dem Strafverfahrensrecht entscheiden wird. Die DSI erklärte, weitere Informationen würden veröffentlicht, sobald das Verfahren bei der Staatsanwaltschaft weiter voranschreitet.