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Thailand sagt, die Versetzung des Phuket-Gouverneurs solle Probleme der Provinz lösen, weist Eigeninteressen zurück

Das thailändische Innenministerium erklärte, die Versetzung von Phuket-Gouverneur Nirat Pongsitthaworn solle helfen, anhaltende Probleme in der Provinz zu lösen, und wies Spekulationen zurück, die Umbesetzung stehe mit persönlichen Interessen in Verbindung. Bei einem Auftritt im

Thailand sagt, die Versetzung des Phuket-Gouverneurs solle Probleme der Provinz lösen, weist Eigeninteressen zurück

Das thailändische Innenministerium erklärte, die Versetzung von Phuket-Gouverneur Nirat Pongsitthaworn solle helfen, anhaltende Probleme in der Provinz zu lösen, und wies Spekulationen zurück, die Umbesetzung stehe mit persönlichen Interessen in Verbindung.

Bei einem Auftritt im Government House sagte Innenstaatssekretär Arsit Sampantharat, das Kabinett habe die Versetzung von Nirat vom Gouverneursposten in Phuket auf den Posten des stellvertretenden Staatssekretärs im Innenministerium gebilligt. Zugleich werde der stellvertretende Staatssekretär Chotinrin Kerdsom zum neuen Gouverneur von Phuket ernannt.

Arsit sagte, die Änderung sei erfolgt, weil die Probleme in Phuket noch nicht vollständig gelöst worden seien und das Ministerium die lokale Verwaltung reibungsloser voranbringen wolle. Der neue Gouverneur solle dabei helfen, Probleme im Einklang mit der Regierungspolitik anzugehen, darunter Maßnahmen gegen lokale Einflussnetzwerke und gegen andere Missstände in der Provinz.

Auch die stellvertretende Regierungssprecherin Ploythalee Laksameechan verteidigte die Umbesetzung. Die Versetzungen des Gouverneurs und des Vizegouverneurs von Phuket dienten dem Wohl des öffentlichen Dienstes und sollten auf Anweisung der Premierministerin sowie im Einklang mit der Regierungspolitik die Lösung der Probleme in der Provinz beschleunigen.

Als Reaktion auf Kritik der Listenabgeordneten der People's Party, Pakamon Nunanant, sagte Ploythalee, der Schritt sei keine inszenierte Show und stehe weder mit Vorteilen noch mit Eigeninteressen in Verbindung. Phuket habe seit Langem mit angestauten Problemen zu kämpfen, und deshalb werde ein neuer Beamter in der Provinz benötigt, um mit frischem Blick schneller greifbare Ergebnisse zu erzielen.

Auch Arsit wies zurück, dass der Schritt mit Vorteilen oder Eigeninteressen zusammenhänge. Das zentrale Ziel sei, sicherzustellen, dass die Verwaltung von Phuket weitergeführt werden könne und bestehende Probleme so schnell wie möglich gelöst würden.

Zugleich sagte er, die Versetzung des Gouverneurs sei nicht dieselbe Angelegenheit wie die frühere Versetzung des Provinzsekretärs von Phuket. Mit Blick auf jüngste Spannungen in der Provinz sagte Arsit, einige Probleme seien zu Hindernissen für eine wirksame Verwaltung geworden, und verglich die Situation damit, Sand aus einem Schuh zu entfernen, bevor man ihn wieder anziehe.

Nach Angaben von Arsit war Nirat ein ranghoher Gouverneur, der die Probleme der Provinz verstanden habe, doch seien diese Probleme noch immer nicht vollständig angegangen worden. Er fügte hinzu, dass einige Vizegouverneure möglicherweise nicht gut als Team zusammengearbeitet hätten, weshalb es notwendig geworden sei, das Team auszutauschen und neue Beamte einzusetzen, um Lösungen voranzutreiben.

Arsit sagte, es sei bereits ein Ausschuss eingesetzt worden, um die Lage zu prüfen und dem Innenministerium Bericht zu erstatten, auch wenn es derzeit nichts Neues gebe. Zudem erklärte er, das Ministerium warte auf eine schriftliche Klarstellung von Phuket-Vizegouverneur Theerapong Chuaychu, nachdem Theerapong bei einer Sitzung gesagt hatte, er werde eine solche einreichen.

Auch nach der Versetzung von Beamten könne die Sachverhaltsaufklärung fortgesetzt werden, sagte Arsit. Das Ministerium werde den Bericht von Theerapong prüfen und anschließend die Fakten bewerten, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden.