Kommentar untersucht doppelten Standard bei der Kleidung von Politikerinnen
Kommentar untersucht doppelten Standard bei der Kleidung von Politikerinnen — bestätigte Details in diesem Stadium für Leser in Phuket.
Ein am Samstag veröffentlichter Kommentar lenkte die Aufmerksamkeit auf die genaue Beobachtung, der Politikerinnen wegen ihrer Kleidung ausgesetzt sind, und nutzte die jüngste Kritik am ärmellosen Kleid der Abgeordneten Rukchanok Srinork im Parlament als aktuelles Beispiel. Der auf den 9. Mai datierte Artikel stellte die Debatte in einen Zusammenhang mit breiteren Mustern in Thailand und im Ausland; Phuket wird hier nur als geografischer Bezug für Leser erwähnt, die die thailändische Politik verfolgen.
Untersuchungen zeigen: Medienberichterstattung verursacht den Schaden
Der Beitrag verwies auf eine Studie von Dianne Hayes und Jennifer Lawless aus dem Jahr 2014 im Social Science Quarterly mit dem Titel „Who Cares What They Wear?“, die zu dem Ergebnis kam, dass Kleidung an sich Wahlausgänge nicht direkt beeinflusst. Negative Medienberichterstattung über Kleidung habe jedoch sehr wohl Auswirkungen, hieß es, und dieser Effekt sei bei Frauen deutlich stärker.
Der Artikel argumentierte, dass Frauen in der Politik mit einer engeren Spanne akzeptierter Selbstdarstellung konfrontiert seien. Wer sich zu schlicht, zu elegant, zu feminin oder zu neutral kleide, könne jeweils eine andere Form der Kritik auslösen, die die Aufmerksamkeit von politischen Inhalten weg und hin zum Erscheinungsbild lenke.
Eine zweite Studie, veröffentlicht 2022 im Journal of Language and Social Psychology von Andrea Richards und Ronald Ricemu, testete Reaktionen auf dieselbe aggressive Rede, vorgetragen von derselben Politikerin. Zuschauer, die sie in Pink sahen, bewerteten die Rede als weniger aggressiv und akzeptabler als Zuschauer, die sie in einer anderen Farbe sahen.
Clinton und thailändische Politikerinnen als Beispiele genannt
Der Kommentar verwies auf Hillary Clinton als prominenten internationalen Fall und erinnerte an eine Stilkolumne der Washington Post aus dem Jahr 2007, die ihren Ausschnitt ausführlich analysierte. Erwähnt wurde außerdem Kritik aus dem Jahr 2016, nachdem sie nach ihrem Sieg bei der Vorwahl in New York eine Armani-Jacke im Wert von fast $12,500 getragen hatte.
Im Gegensatz dazu habe die Kleidung im Wahlkampf von Bernie Sanders kaum länger anhaltende Analysen ausgelöst, während Barack Obamas hellgrauer Anzug im Jahr 2014 schnell wieder aus den Schlagzeilen verschwand. Auch Donald Trumps durchgehend überlangen Krawatten hätten keine anhaltenden Fragen nach seiner Regierungsfähigkeit ausgelöst.
In Thailand nannte der Artikel vier Politikerinnen, deren Erscheinungsbild wiederholt Stoff für öffentliche Debatten geworden sei: Yingluck Shinawatra, Pannika Wanich, Paetongtarn Shinawatra und Rukchanok. Bei Yingluck, so hieß es, habe sich die Berichterstattung über ihren Stil mit Berichten überschnitten, wonach sie während mehr als 700 Tagen im Amt mehr als 109 Tage im Ausland verbracht habe.
Source: https://www.matichon.co.th/article/news_5710284