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Abgeordnete fordert tiefere Untersuchung der Versetzung von Phuket-Beamten im Fall des „Seafood Deputy“

Phakamon Nunanant, Vorsitzende des Ausschusses des Repräsentantenhauses für politische Entwicklung, Massenkommunikation und öffentliche Beteiligung, sagte am 16. Juni, die Regierung habe keinen echten Willen gezeigt, den Fall der Versetzung von Beamten in Phuket zu lösen, und sol

Abgeordnete fordert tiefere Untersuchung der Versetzung von Phuket-Beamten im Fall des „Seafood Deputy“

Phakamon Nunanant, Vorsitzende des Ausschusses des Repräsentantenhauses für politische Entwicklung, Massenkommunikation und öffentliche Beteiligung, sagte am 16. Juni, die Regierung habe keinen echten Willen gezeigt, den Fall der Versetzung von Beamten in Phuket zu lösen, und sollte mutmaßliche Vorteilsnahme im Zusammenhang mit Beamten in der Provinz gründlicher untersuchen.

Ihre Äußerungen folgten auf eine Anordnung zur Versetzung von Phuket-Gouverneur Nirat Pongsitthaworn und zwei stellvertretenden Gouverneuren von Phuket, die in dem Bericht als die Gruppe „Seafood Deputy“ bezeichnet wurden, nach einer Kontroverse um durchgesickerte Chats. Phakamon sagte, der Schritt wirke eher wie ein öffentlicher Machtkampf als wie ein echter Versuch, die zugrunde liegenden Vorwürfe aufzuarbeiten.

Sie sagte, ihr lägen Informationen und klare Belege für mutmaßliche Vorteilsnahme durch eine Gruppe von Beamten in Phuket seit 2023 vor, und sie stellte infrage, warum die Premierministerin erst jetzt Versetzungen angeordnet habe. Sie sagte außerdem, der lokal als „Seafood Deputy“ bekannte Beamte gelte weithin als einflussreich und gut vernetzt.

Phakamon sagte, die Öffentlichkeit habe kein Vertrauen mehr in eine Strafkultur, die sich nur auf Versetzungen stütze. Wenn es der Premierministerin ernst damit sei, das Problem an der Wurzel zu packen, müsse die Regierung untersuchen, wer mit den mutmaßlich umfangreichen Vorteilen verbunden gewesen sei und wer die beteiligten Beamten unterstützt habe.

Sie kritisierte auch die Versetzung der Betroffenen nach Nakhon Si Thammarat und sagte, die Verlegung von Beamten in eine andere Provinz bedeute nicht, dass mafiaähnlicher Einfluss verschwinde. Stattdessen drohe daraus ein Kreislauf von Versetzungen durch alle 77 Provinzen zu werden, ohne die eigentliche Ursache anzugehen.

Phakamon sagte, das Thema werde im Parlament einer harten Befragung unterzogen.

Sie gab zudem ein Update zu einem separaten Fall um durchgesickerte Chats, der als „Help Nam Ngern“ bezeichnet wird. Ihr Ausschuss werde in dieser Woche die Sachverhaltsaufklärung fortsetzen und habe den Staatssekretär des Innenministeriums sowie den Innenminister eingeladen, die Angelegenheit zu erläutern.

Sie sagte, in einer früheren Sitzung sei der Generaldirektor des Department of Provincial Administration, Lertnara Naruecha, nicht persönlich erschienen und habe stattdessen einen stellvertretenden Generaldirektor entsandt, der die Fragen des Ausschusses nicht habe beantworten können. Sie fügte hinzu, dass der Generaldirektor weiterhin im Amt sei und noch kein Disziplinarausschuss eingerichtet worden sei.

Der Ausschuss hat auch die Election Commission eingeladen, darzulegen, welche Verstöße im Zusammenhang mit mutmaßlicher Einflussnahme staatlicher Beamter auf eine Wahl vorliegen könnten und wie die Behörde die Angelegenheit im Interesse der Transparenz zu behandeln gedenkt.