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Abgeordnete der People’s Party nennt Versetzungen des Phuket-Gouverneurs nach Chat-Leak-Kontroverse ein „Ablenkungsmanöver“

Die Listenabgeordnete der People’s Party, Pakamon Noonanant, kritisierte am Dienstag die Versetzung des Gouverneurs und des Vizegouverneurs von Phuket und erklärte, die Umbesetzung sei nur ein „Ablenkungsmanöver“ und gehe nicht an die Wurzel des mutmaßlichen Fehlverhaltens. Bei e

Abgeordnete der People’s Party nennt Versetzungen des Phuket-Gouverneurs nach Chat-Leak-Kontroverse ein „Ablenkungsmanöver“

Die Listenabgeordnete der People’s Party, Pakamon Noonanant, kritisierte am Dienstag die Versetzung des Gouverneurs und des Vizegouverneurs von Phuket und erklärte, die Umbesetzung sei nur ein „Ablenkungsmanöver“ und gehe nicht an die Wurzel des mutmaßlichen Fehlverhaltens.

Bei einem Auftritt im Büro der People’s Party stellte Pakamon, die auch den Parlamentsausschuss für politische Entwicklung leitet, die Praxis infrage, Beamte nach dem Auftreten von Problemen einfach zu versetzen, anstatt klarere Strafen zu verhängen oder gegen die Beteiligten zu ermitteln. Sie sagte, die Versetzung des Vizegouverneurs von Phuket nach Nakhon Si Thammarat, das im Bericht als seine Heimatprovinz beschrieben wurde, wirke nicht wie eine sinnvolle Sanktion.

Ihre Äußerungen folgten auf die Kontroverse um geleakte Chat-Nachrichten und die anschließende Versetzung hochrangiger Provinzbeamter in Phuket. Pakamon sagte, die Menschen in Phuket wüssten seit Langem von den Problemen, und zeigte sich enttäuscht darüber, dass der Premierminister und der Innenminister offenbar erst vor Kurzem gehandelt hätten.

Sie sagte, ein Abgeordneter der People’s Party habe versucht, bei einem Besuch in Phuket eine Beschwerde direkt beim Premierminister einzureichen, sei jedoch aufgefordert worden zu gehen. Das werfe Zweifel daran auf, ob die Regierung von Anfang an bereit gewesen sei zuzuhören.

Pakamon sagte außerdem, sie verfüge über Beweise, die Vorwürfe stützen könnten, wonach seit 2023 Vorteile angenommen worden seien, und fragte, warum erst jetzt Maßnahmen ergriffen würden. Die Öffentlichkeit müsse wissen, um welche Vergehen es gehe, wer damit in Verbindung stehe und wer dahinterstecke.

Die Abgeordnete sagte, sie sei nicht davon überzeugt, dass die Versetzungen des Gouverneurs und des Vizegouverneurs von Phuket Teil eines echten Vorgehens gegen den Einfluss der lokalen Mafia seien. Stattdessen bezeichnete sie die Schritte als internen Machtkampf und politisches Theater, das die Öffentlichkeit in die Irre führen solle.

Sie verwies auch auf einen früheren Fall in einem Line-Chat mit dem Namen „Help Blue“, der bereits ihrem Ausschuss vorgelegt worden sei. Pakamon sagte, das Department of Provincial Administration im Innenministerium habe dem Ausschuss zuvor bestätigt, dass trotz öffentlicher Äußerungen des Premierministers noch kein Untersuchungsgremium eingesetzt worden sei.

Nach Angaben von Pakamon wird ihr Ausschuss in dieser Woche weiter Fakten sammeln. Sie sagte, der Staatssekretär des Innenministeriums, der Innenminister und die Wahlkommission seien eingeladen worden, Erklärungen abzugeben, unter anderem dazu, ob die Einflussnahme auf Staatsbeamte bei einer Wahl einen Straftatbestand darstellen würde.

Pakamon sagte, die bloße Versetzung von Beamten aus Phuket in eine andere Provinz werde das Problem nicht lösen, wenn die zugrunde liegenden Netzwerke unberührt blieben. Eine ernsthafte Reaktion erfordere vielmehr eine tiefere Untersuchung der Quellen des Einflusses und die Rechenschaftspflicht aller Beteiligten.