Phuket-Abgeordneter prangert „Schein“-Antikorruptionsmaßnahmen an und fordert strukturelle Reformen
Der Abgeordnete der People’s Party, Chalermpong, der den Wahlkreis 2 von Phuket vertritt, erklärte im Parlament, die Antikorruptionsbemühungen in Phuket gingen an den fest verankerten Problemen vorbei.
Der Abgeordnete der People’s Party, Chalermpong, der den Wahlkreis 2 von Phuket vertritt, erklärte im Parlament, die Antikorruptionsbemühungen in Phuket gingen an den fest verankerten Problemen vorbei. Er bat Parlamentspräsident Sophon Zarum, seine Bedenken an Premierminister Anutin Charnvirakul weiterzuleiten.
Chalermpong sagte, die Frustration in der Bevölkerung habe sich nach den jüngsten Turbulenzen in der Provinzverwaltung verstärkt. Er verwies auf einen Streit zwischen dem Gouverneur von Phuket und den Vizegouverneuren, der nach Vorwürfen des Fehlverhaltens und interner Konflikte zur Versetzung von Beamten führte.
Zugleich kritisierte er die Abteilung für Provinzverwaltung dafür, die Angelegenheit untersucht zu haben, ohne einen formellen Untersuchungsausschuss einzusetzen.
„Die Menschen in Phuket sind frustriert und unzufrieden“, sagte er im Parlament.
Chalermpong erklärte, ranghohe Beamte des Innenministeriums, darunter stellvertretende Innenminister, hätten Phuket in den vergangenen Wochen wiederholt besucht. Zudem seien fünf Ausschüsse des Repräsentantenhauses auf die Insel gereist.
„Es ist, als hätten sie Phuket von allen Seiten angegriffen, als ob alle Probleme weiterhin ungelöst wären“, sagte er und fügte hinzu, oberflächliche Lösungen würden die Probleme der Provinz nicht beheben.
Er argumentierte, Korruption sei trotz der Welle offizieller Aktivitäten weiterhin tief verwurzelt, und verwies auf mutmaßliche Erpressung im Zusammenhang mit Hotels, Vergnügungsstätten und Landbesetzungen durch einflussreiche Personen.
„Heute besteht das Problem der Korruption in Phuket fort – ob es um Erpressung von Hotels, Vergnügungsstätten oder Landbesetzungen durch einflussreiche Personen geht“, sagte er. „Es bleibt ungelöst, und die Erpressung geht weiter wie bisher. Man kann die Drahtzieher austauschen, aber die Erpressung geht weiter und bleibt dieselbe.“
Chalermpong sagte, der Austausch von Gouverneuren und Vizegouverneuren werde die langjährigen Verwaltungsprobleme Phukets nicht lösen. Die anfängliche Welle offizieller Aufmerksamkeit sei ohne bedeutsame Reformen bereits wieder abgeebbt.
Er erneuerte seine Forderung nach größerer lokaler Autonomie und sagte, die Einwohner von Phuket sollten ihren Gouverneur selbst wählen und die Provinz eigenständig verwalten dürfen.
Chalermpong bat den Parlamentspräsidenten, seine Bedenken zur Prüfung an Premierminister Anutin weiterzuleiten.