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Phuket-Behörden starten „letzte Chance“-Klinik, um kleinen Hotels bei der Lizenzierung zu helfen

Phuket-Behörden haben eine dreitägige Beratungs- und Beschwerdeklinik gestartet, die kleinen Hotelbetreibern helfen soll, in das legale System einzutreten und Hotelbetriebslizenzen zu erhalten. Bei der Eröffnung der Klinik „THE LAST CALL: Last Chance“ im Royal Phuket City Hotel a

Phuket-Behörden starten „letzte Chance“-Klinik, um kleinen Hotels bei der Lizenzierung zu helfen

Phuket-Behörden haben eine dreitägige Beratungs- und Beschwerdeklinik gestartet, die kleinen Hotelbetreibern helfen soll, in das legale System einzutreten und Hotelbetriebslizenzen zu erhalten.

Bei der Eröffnung der Klinik „THE LAST CALL: Last Chance“ im Royal Phuket City Hotel am Dienstag, 30. Juni, sagte Phuket-Vizegouverneur Romdon Hayiawae, das Programm solle Betreibern dabei helfen, ihre Unternehmen zu legalisieren, und diene nicht dazu, sie strafrechtlich zu verfolgen.

Die Veranstaltung, die im Namen des neuen Phuket-Gouverneurs Chotinrin Kerdsum abgehalten wurde, brachte Vertreter des Department of Provincial Administration, des Tourism Council of Thailand, der Phuket Boutique Accommodation Association und weiterer Behörden zusammen. Sie bieten Rechtsberatung an und nehmen Rückmeldungen von Betreibern entgegen, die Schwierigkeiten hatten, Hotel­lizenzen zu erhalten.

Nach Angaben der Behörden ist die Klinik darauf ausgerichtet, mehr als 1.000 Betreibern kleiner Hotels, Hostels und umgebauter Gebäude in Phuket zu helfen, die ihre Betriebe legalisieren wollen, die aktuellen Vorschriften aber wegen baulicher Einschränkungen und sich überschneidender gesetzlicher Anforderungen weiterhin nicht erfüllen können.

Laut den Behörden sorgen weiterhin fünf Rechtsbereiche für Hindernisse, darunter Stadtplanung, Bauaufsicht und Umweltgesetze. Die im Rahmen des Programms gesammelten Informationen sollen Vorschläge zur Änderung ministerieller Verordnungen unterstützen, die vorgeschlagene Initiative Phuket Place-Stay Sandbox voranbringen sowie Standardverfahren und Übergangsmaßnahmen für kleine Beherbergungsbetriebe entwickeln.

Romdon sagte, etwa 260 Betreiber hätten bereits ihr Interesse an dem Programm registriert, bei geschätzt 3.000 bis 4.000 kleinen Beherbergungsbetrieben in Phuket. Er rief weitere Betreiber dazu auf, sich zu melden, und sagte, die Registrierung werde nicht für Durchsetzungsmaßnahmen genutzt.

„Dies ist keine Maßnahme, die auf Festnahmen oder Strafverfolgung abzielt“, sagte er. „Es ist eine Zusammenarbeit zwischen der Regierung, dem Ministry of Interior und dem privaten Sektor, um rechtliche Hindernisse gemeinsam zu beseitigen.“

Er fügte hinzu, dass fünf Ausschüsse in den vergangenen zwei Wochen Meinungen eingeholt und Vorschläge für Gesetzesänderungen vorbereitet hätten, um moderne Beherbergungsbetriebe besser zu berücksichtigen.

Die Behörden versuchten außerdem, Betreiber wegen Bedenken über rückwirkende Gebühren zu beruhigen. Sie erklärten, dass Unternehmen nur die gesetzlich vorgeschriebenen Gebühren zahlen müssten, und forderten Betreiber auf, sämtliche Zahlungsforderungen über die gesetzlichen Anforderungen hinaus abzulehnen und zu melden, damit die Provinz diese untersuchen könne.

Die Beratungs- und Beschwerdeklinik bleibt noch bis Donnerstag, 2. Juli, täglich von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet. Betreiber wurden gebeten, Baupläne oder Fotos, Dokumente zum Grundeigentum und Unterlagen zu früheren Lizenzanträgen mitzubringen, damit Behörden individuelle Fälle prüfen können.

Die Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Thailand landesweit härter gegen nicht lizenzierte Unterkünfte vorgeht und zugleich Betreibern helfen will, rechtliche Hürden zu überwinden, die sie bislang am Erhalt von Hotel­lizenzen gehindert haben. In Phuket sagen Branchenvertreter, dass Tausende kleiner Hotels ihre Lizenzen nach dem Auslaufen vorübergehender regulatorischer Maßnahmen trotz wiederholter Bemühungen, das Gesetz einzuhalten, weder erhalten noch erneuern konnten.