Phuket-Reiseunternehmen angeklagt, nachdem chinesischer Staatsangehöriger als illegaler Reiseführer festgenommen wurde
Ein Reiseunternehmen in Phuket ist angeklagt worden, nachdem Beamte einen chinesischen Staatsangehörigen festgenommen hatten, der laut Thailand’s Department of Tourism mutmaßlich illegal als Reiseführer am Promthep Cape gearbeitet haben soll. Die Behörde erklärte, dass Beamte des
Ein Reiseunternehmen in Phuket ist angeklagt worden, nachdem Beamte einen chinesischen Staatsangehörigen festgenommen hatten, der laut Thailand’s Department of Tourism mutmaßlich illegal als Reiseführer am Promthep Cape gearbeitet haben soll.
Die Behörde erklärte, dass Beamte des Southern Region 2 Office of the Registrar of Tour Businesses and Tour Guides einen Hinweis erhalten hätten, wonach ein chinesischer Staatsangehöriger in Phuket ohne Genehmigung als Reiseführer tätig sei. Daraufhin koordinierten sie sich mit der Phuket Tourist Police, um Ermittlungen einzuleiten.
Die Beamten begannen laut Bericht gegen 14.30 Uhr mit der Überwachung des Verdächtigen, nachdem sie einen chinesischen Mann entdeckt hatten, der eine Gruppe von sieben chinesischen Touristen begleitete, die in einem Tour-Van durch Phuket unterwegs waren. Die Behörden erklärten, sie hätten sein Verhalten beobachtet, bis sie überzeugt gewesen seien, dass er als Reiseführer agierte, und ihn dann festgenommen, als der Van gegen 17 Uhr am Promthep Cape ankam.
Bei der Kontrolle fanden die Beamten einen Arbeitsauftrag für einen Reiseführer in Thai, ausgestellt von Blue Ocean International Tourism Co Ltd, Lizenznummer 34/03491. Nach Angaben der Behörden war in dem Dokument weder der zugewiesene Reiseführer genannt noch ein Reiseplan in chinesischer Sprache enthalten, zudem seien die Namen der chinesischen Touristen nicht aufgeführt gewesen.
Später bestellten die Beamten den Geschäftsführer des Unternehmens zur Befragung zur Phuket Tourist Police Station, wobei das Department of Tourism den Namen des Managers nicht nannte. Ein ebenfalls nicht namentlich genannter Unternehmensvertreter räumte laut Bericht ein, dass das Unternehmen keinen lizenzierten Reiseführer gestellt habe, um die Touristen während der Reise zu begleiten.
Der chinesische Staatsangehörige wurde den Ermittlern übergeben und muss sich nun wegen zweier Anklagepunkte verantworten: Tätigkeit als Reiseführer ohne Lizenz nach dem Tour Business and Tour Guide Act B.E. 2551 sowie Arbeit in Thailand ohne Arbeitserlaubnis nach dem Foreign Workers Management Act B.E. 2560.
Das Department of Tourism erklärte, dass auf das Vergehen, ohne Lizenz als Reiseführer tätig zu sein, eine Strafe von bis zu einem Jahr Haft, eine Geldbuße von bis zu B100,000 oder beides steht.
Blue Ocean International Tourism Co Ltd wurde angeklagt, keinen lizenzierten Reiseführer zur Begleitung von Touristen gestellt zu haben. Auf dieses Vergehen steht eine Geldstrafe von bis zu B500,000. Beamte des Southern Region 2 Office erklärten, dass die rechtlichen Schritte gegen das Unternehmen im Einklang mit dem Gesetz fortgesetzt würden.
Die Festnahme am Promthep Cape ist von den lokalen Behörden bislang nicht öffentlich bekannt gemacht worden; Details zu dem Fall wurden stattdessen vom Department of Tourism in Bangkok veröffentlicht.