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Politikwissenschaftler unterstützt auf Seminar Plan für Sonderwirtschaftszone in Phuket

Professor Dr Kriengsak Chareonwongsak nutzte am Donnerstag, dem 4. Juni, ein Seminar in Phuket, um einen Vorschlag zu bewerben, die Insel zu einer Sonderwirtschaftszone zu entwickeln, die nachhaltiges Wachstum vorantreiben soll. Dr Kriengsak, Präsident des Institute for Nation-Bu

Politikwissenschaftler unterstützt auf Seminar Plan für Sonderwirtschaftszone in Phuket

Professor Dr Kriengsak Chareonwongsak nutzte am Donnerstag, dem 4. Juni, ein Seminar in Phuket, um einen Vorschlag zu bewerben, die Insel zu einer Sonderwirtschaftszone zu entwickeln, die nachhaltiges Wachstum vorantreiben soll.

Dr Kriengsak, Präsident des Institute for Nation-Building und Senior Scholar mit Verbindung zur Harvard University, stellte die Idee in den Büros der Phuket Provincial Administrative Organisation vor. Die Veranstaltung trug den Titel „Phuket Special Economic Zone (PVN-SEZ) or Pilicon Valley for Nation-Building“ und sollte die Diskussion darüber fördern, Phuket künftig in eine Sonderwirtschaftszone zu verwandeln.

Am Seminar nahmen der Präsident der Phuket Provincial Administrative Organisation, Rewat Areerob, sowie der Phuket Provincial Public Relations Officer Wimol Nukaeo, Vertreter von Regierungsbehörden, Wirtschaftsverbänden, Bildungseinrichtungen und Anwohner teil.

Dr Kriengsak sagte, sein Konzept „Pilicon Valley for Nation-Building“ würde Phuket als Zentrum für Innovation, Technologie, Investitionen und Talententwicklung in Südostasien positionieren. Der Plan baue auf den bestehenden Stärken von Phuket auf, darunter die international anerkannte Tourismusbranche, die ausgebaute Infrastruktur und die globalen Verkehrsverbindungen.

Nach Angaben von Dr Kriengsak würde der Status als Sonderwirtschaftszone dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit von Phuket zu stärken, hochwertige Investitionen anzuziehen und neue wirtschaftliche Chancen zu schaffen, während zugleich die Lebensqualität der Bewohner verbessert werde.

Er sagte, die Entwicklung von Phuket zu einem „Pilicon Valley“ gehe nicht nur darum, ein neues Wirtschaftszentrum zu schaffen, sondern auch darum, die Grundlagen für eine innovationsgetriebene Wirtschaft zu legen, internationale Investitionen und qualifiziertes Personal anzuziehen und nachhaltige wirtschaftliche Chancen zu schaffen.

Er fügte hinzu, das langfristige Ziel sei, Phuket zu einem nationalen und internationalen Zentrum für wirtschaftliche Innovation zu machen, das die künftige wirtschaftliche Entwicklung von Thailand mit vorantreiben könne.

Auf dem Seminar sagte Supat Pongpreecha, Teilnehmer des fünften Programms Advanced Management for Nation-Building, die Initiative ziele darauf ab, ein Modell wirtschaftlicher Entwicklung zu schaffen, das Wachstum mit dem Erhalt der thailändischen kulturellen Identität in Einklang bringe.

„Das Ziel ist, das Potenzial von Phuket als wichtigen Mechanismus für die nationale Entwicklung zu stärken und zugleich kulturelle Werte für künftige Generationen zu bewahren“, sagte er.

Die Organisatoren beschrieben das PVN-SEZ-Konzept als Strategie, um nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu schaffen und die Rolle von Phuket als Beitragender zu Thailands langfristiger wirtschaftlicher Zukunft zu stärken.

Der Vorschlag kommt zu einer Zeit, in der Phuket weiterhin nach Wegen sucht, seine Wirtschaft über den Tourismus hinaus zu diversifizieren und seine Position als internationales Ziel für Investitionen und Innovation zu festigen.

Die Idee greift zudem in eine laufende Debatte über die künftige Regierungsführung und das wirtschaftliche Entwicklungsmodell von Phuket ein. Anfang dieses Jahres versprach die Bhumjaithai Party, im Rahmen ihres Programms während des Wahlkampfs für die nationale Wahl am 8. Feb. den Status einer Sonderwirtschaftszone für Phuket voranzutreiben. Zur Begründung hieß es, die Insel solle einen größeren Anteil der vor Ort generierten Einnahmen behalten, um Belastungen bei Infrastruktur, Umwelt und öffentlichen Dienstleistungen zu bewältigen.

Die Quelle sagte jedoch, dass bislang weder ein Gesetzesentwurf noch ein politischer Rahmen oder ein Umsetzungszeitplan veröffentlicht worden seien. Das habe Kritik von Oppositionsabgeordneten ausgelöst, die infrage stellten, ob der Vorschlag über Wahlkampfrhetorik hinausgehen werde.

Zudem ist eine Debatte darüber entstanden, ob sich die langfristigen Herausforderungen von Phuket besser durch den Status als Sonderwirtschaftszone oder durch weitergehende Dezentralisierungsreformen lösen ließen, die den lokalen Behörden größere Verwaltungs- und Haushaltsbefugnisse geben würden.

Der Vorschlag von Dr Kriengsak fügt dieser Diskussion eine weitere Dimension hinzu, indem er den Schwerpunkt auf das Potenzial von Phuket als regionales Zentrum für Innovation, Technologie, Investitionen und die Entwicklung von Humankapital legt.