Stay updated with Phuket News. Follow us on Facebook

UPDATE: AKTUALISIERT: Schottischer Boxer nach Sturz aus fahrendem Tuk-Tuk in Patong im Koma

Ein 22-jähriger schottischer Boxer liegt nach schweren Kopfverletzungen, die er sich bei einem Sturz aus einem fahrenden Tuk-Tuk in Patong in den frühen Morgenstunden zugezogen hat, in Phuket im Koma, teilte die Polizei mit.

UPDATE: AKTUALISIERT: Schottischer Boxer nach Sturz aus fahrendem Tuk-Tuk in Patong im Koma

Ein 22-jähriger schottischer Boxer liegt nach schweren Kopfverletzungen, die er sich bei einem Sturz aus einem fahrenden Tuk-Tuk in Patong in den frühen Morgenstunden zugezogen hat, in Phuket im Koma, teilte die Polizei mit.

Nach Angaben der Polizei stürzte Herr Cairney aus dem hinteren Teil des Fahrzeugs, als er gegen 4:02 Uhr auf der Straße aufschlug. Er wurde zunächst ins Patong-Krankenhaus gebracht und später ins Vachira-Phuket-Krankenhaus verlegt.

Polizei-Oberstleutnant Surachat Thongyai, der ermittelnde Beamte, hatte zuvor gesagt, Cairneys Zustand werde wegen der Schwere des Schädel-Hirn-Traumas als „50/50“ eingeschätzt.

Nach Angaben der Polizei hatte Cairney mit Verwandten und Freunden aus dem Vereinigten Königreich Urlaub in Phuket gemacht. Die Ermittler erklärten, er habe zuvor ein Unterhaltungslokal besucht und anschließend versucht, mit einem Tuk-Tuk zu seinem Hotel zurückzukehren.

Als das Fahrzeug das Hotel erreichte, kam es nach Angaben der Beamten zu einem Streit über den Fahrpreis. Ein Sicherheitsmitarbeiter des Hotels teilte der Polizei mit, Cairney habe versucht, mit seiner Bankkarte im Hotel Geld umzutauschen, sei damit jedoch gescheitert und habe Bargeld an einem Geldautomaten abheben müssen. Der Fahrpreis wurde auf 300 bis 400 Baht geschätzt.

Die Ermittler gehen davon aus, dass Cairney nach dem Erhalt des Geldes wieder in das Fahrzeug stieg. Statt in die Hoteleinfahrt abzubiegen, fuhr das Tuk-Tuk jedoch am Grundstück vorbei und beschleunigte, teilte die Polizei mit.

Aufnahmen der Überwachungskameras, die von den Beamten ausgewertet wurden, zeigen demnach, wie Cairney allein aus dem hinteren Teil des Fahrzeugs stürzte und mit dem Gesicht nach oben in der Mitte der Straße landete. Polizei-Oberstleutnant Surachat sagte, das Fahrzeug sei schnell gefahren, habe jedoch nicht plötzlich beschleunigt. Cairney habe sich zum Zeitpunkt des Sturzes im hinteren Bereich befunden.

Nach Angaben der Polizei befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Fahrzeuge unmittelbar hinter dem Tuk-Tuk, was möglicherweise noch schwerere Verletzungen verhinderte.

Berichten zufolge war früher am Abend eine Frau mit Cairney zusammen, doch die Polizei konnte noch nicht feststellen, ob sie sich zum Zeitpunkt seines Sturzes noch im Fahrzeug befand. Auf den Überwachungsaufnahmen seien in diesem Moment keine weiteren Fahrgäste zu sehen, erklärten die Ermittler.

Die Polizei prüfte zunächst, ob die Verletzungen aufgrund ihrer Art durch einen Angriff verursacht worden sein könnten. Nach Befragungen von Zeugen und der Auswertung der Überwachungsaufnahmen kamen die Beamten zu dem Schluss, dass die Verletzungen mit einem Sturz aus dem fahrenden Fahrzeug vereinbar seien.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Fahrer wahrscheinlich bemerkt haben dürfte, dass ein Fahrgast gestürzt war. Die Polizei konnte das Fahrzeug anhand der Überwachungsaufnahmen und der Angaben eines Sicherheitsmitarbeiters des Hotels, darunter des Kennzeichens, identifizieren. Der eingetragene Halter teilte der Polizei mit, dass das Tuk-Tuk zum Zeitpunkt des Vorfalls an einen anderen Fahrer vermietet gewesen sei.

Die Polizei versucht nun, den Fahrer zu identifizieren und ausfindig zu machen. Die Beamten erklärten, sie wollten sowohl vom Halter als auch vom Fahrer Aussagen aufnehmen und könnten eine Vorladung erlassen, falls diese nicht kooperierten.

Polizei-Oberstleutnant Surachat sagte, sollten Cairneys Verletzungen tödlich sein, könnte der Fahrer unter anderem wegen fahrlässigen Fahrens mit Todesfolge, unterlassenen Anhaltens und Hilfeleistens sowie der unterlassenen Meldung des Vorfalls angeklagt werden.

Die Ermittlungen dauern an.