Schottischer Boxer nach Sturz aus fahrendem Tuk-Tuk in Patong lebensgefährlich verletzt
Ein 22-jähriger schottischer Boxer liegt nach schweren Kopfverletzungen, die er bei einem Sturz aus einem fahrenden Tuk-Tuk in Patong in den frühen Morgenstunden erlitt, weiterhin auf der Intensivstation in Phuket, teilte die Polizei mit. Nach Angaben der Polizei stürzte Mr Cairn
Ein 22-jähriger schottischer Boxer liegt nach schweren Kopfverletzungen, die er bei einem Sturz aus einem fahrenden Tuk-Tuk in Patong in den frühen Morgenstunden erlitt, weiterhin auf der Intensivstation in Phuket, teilte die Polizei mit.
Nach Angaben der Polizei stürzte Mr Cairney aus Stirling, Scotland, gegen 4:02 Uhr vom Heck des Fahrzeugs, wobei sein Hinterkopf auf die Straße aufschlug. Zunächst wurde er ins Patong Hospital gebracht und später in das Vachira Phuket Hospital verlegt.
Pol Lt Col Surachat Thongyai, der ermittelnde Beamte, sagte, Mr Cairneys Zustand werde wegen der Schwere des Kopftraumas als „50/50“ eingestuft.
Nach Angaben der Polizei hatte Mr Cairney mit Verwandten und Freunden aus dem United Kingdom Urlaub in Phuket gemacht. Die Ermittler erklärten, er habe zuvor ein Unterhaltungslokal besucht, bevor er versucht habe, mit einem Tuk-Tuk zu seinem Hotel zurückzukehren.
Die Beamten teilten mit, dass es bei der Ankunft des Fahrzeugs am Hotel zu einem Streit über den Fahrpreis gekommen sei. Ein Sicherheitsmitarbeiter des Hotels sagte der Polizei, Mr Cairney habe versucht, mit seiner Bankkarte im Hotel Geld zu wechseln, sei damit jedoch gescheitert und habe Bargeld an einem Geldautomaten abheben müssen. Die Polizei schätzte den Fahrpreis auf zwischen B300 und B400.
Die Ermittler gehen davon aus, dass Mr Cairney nach dem Beschaffen des Geldes wieder in das Fahrzeug einstieg. Statt jedoch in die Hoteleinfahrt abzubiegen, fuhr das Tuk-Tuk am Anwesen vorbei und beschleunigte davon, teilte die Polizei mit.
Von den Beamten gesichtete CCTV-Aufnahmen sollen zeigen, wie Mr Cairney allein vom Heck des Fahrzeugs stürzt und auf dem Rücken in der Mitte der Straße liegen bleibt. Pol Lt Col Surachat sagte, das Fahrzeug sei mit Tempo unterwegs gewesen, es habe jedoch keine plötzliche Beschleunigung gegeben, und Mr Cairney habe sich beim Sturz in der Nähe des Hecks befunden.
Die Polizei erklärte, dass sich zum Zeitpunkt des Vorfalls unmittelbar hinter dem Tuk-Tuk keine anderen Fahrzeuge befunden hätten, was noch schwerere Verletzungen verhindert haben könnte.
Berichten zufolge war früher am Abend eine Frau mit Mr Cairney zusammen, doch die Polizei hat noch nicht festgestellt, ob sie sich beim Sturz noch im Fahrzeug befand. Auf den CCTV-Aufnahmen seien in diesem Moment keine weiteren Fahrgäste zu sehen, sagten die Ermittler.
Die Polizei prüfte zunächst, ob die Verletzungen wegen ihrer Art durch einen Angriff verursacht worden sein könnten. Nach Zeugenbefragungen und der Auswertung der CCTV-Aufnahmen kamen die Beamten zu dem Schluss, dass die Verletzungen mit einem Sturz aus dem fahrenden Fahrzeug vereinbar seien.
Die Ermittler gehen davon aus, dass der Fahrer wahrscheinlich bemerkt haben dürfte, dass ein Fahrgast herausgefallen war. Die Polizei hat das Fahrzeug mithilfe von CCTV und Informationen identifiziert, die von einem Sicherheitsmitarbeiter des Hotels festgehalten wurden, darunter das Kennzeichen. Der eingetragene Eigentümer sagte der Polizei, das Tuk-Tuk sei zum Zeitpunkt des Vorfalls an einen anderen Fahrer vermietet gewesen.
Die Polizei versucht nun, den Fahrer zu identifizieren und ausfindig zu machen. Die Beamten erklärten, sie wollten sowohl vom Eigentümer als auch vom Fahrer Aussagen einholen und könnten eine Vorladung ausstellen, falls diese nicht kooperieren.
Pol Lt Col Surachat sagte, sollte sich herausstellen, dass Mr Cairneys Verletzungen tödlich sind, könnte dem Fahrer unter anderem fahrlässiges Fahren mit Todesfolge, das Unterlassen des Anhaltens und der Hilfeleistung sowie das Versäumnis, den Vorfall zu melden, zur Last gelegt werden.
Die Ermittlungen dauern an.