Thailands Kabinett billigt im Zuge einer Umbildung inmitten von Konflikten unter ranghohen lokalen Beamten die Versetzung des Phuket-Gouverneurs
Das thailändische Kabinett hat die Versetzung von Phuket-Gouverneur Nirat Pongsitthavorn auf den Posten eines stellvertretenden Staatssekretärs im Innenministerium gebilligt. Chotinrin Kerdsom, derzeit ebenfalls stellvertretender Staatssekretär, wurde als sein Nachfolger zum Gouv
Das thailändische Kabinett hat die Versetzung von Phuket-Gouverneur Nirat Pongsitthavorn auf den Posten eines stellvertretenden Staatssekretärs im Innenministerium gebilligt. Chotinrin Kerdsom, derzeit ebenfalls stellvertretender Staatssekretär, wurde als sein Nachfolger zum Gouverneur von Phuket ernannt.
Die Umbildung wurde laut dem Bericht der Quelle bei einer Kabinettssitzung am 16. Juni 2026 genehmigt. Vorausgegangen waren Konflikte unter ranghohen Verwaltungsbeamten des Innenministeriums in Phuket.
Dem Bericht zufolge ordnete das Innenministerium am Abend des 15. Juni außerdem die Versetzung von zwei stellvertretenden Gouverneuren von Phuket an, die in Probleme verwickelt gewesen seien. Sie wurden auf stellvertretende Gouverneursposten in anderen Provinzen versetzt.
Vizepremierminister und Innenminister Anutin Charnvirakul sagte, die Versetzungsanordnung solle die Arbeitseffizienz verbessern. Hintergrund sei ein Vorschlag des Staatssekretärs des Innenministeriums gewesen, Lösungen für die Probleme in Phuket zu beschleunigen. Er bezeichnete Phuket als eine wichtige Wirtschaftsmetropole.
Anutin sagte, er habe das Gebiet persönlich besucht, um die Lage zu verfolgen, und dabei festgestellt, dass viele Probleme noch nicht konkret gelöst worden seien. Die jüngste Maßnahme solle als „Phuket sandbox“ dienen, damit ähnliche Probleme nicht in anderen Provinzen aufträten.
Er sagte außerdem, die Regierung werde weder Eingriffe in Strandgrundstücke noch die Blockierung des öffentlichen Zugangs zu öffentlichen Flächen oder den Einsatz von Einflussnahme und Einschüchterung in dem Gebiet zulassen. Dem Bericht zufolge sagte er, diese Fragen könnten nicht auf die Ergebnisse von Untersuchungen oder Aufklärungskommissionen warten und das Innenministerium sei angewiesen worden, sie zügig anzugehen.