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Thailand markiert 33 Tourismusfirmen, darunter in Phuket, bei Vorgehen gegen Strohmänner

Die thailändischen Behörden haben 33 Tourismusunternehmen in fünf Provinzen, darunter Phuket, wegen möglicher illegaler Strohmann-Konstruktionen markiert und vier Reiseveranstaltern die Lizenzen entzogen. Das teilten die Behörde für Unternehmensentwicklung und die Tourismusbehörde mit.

Thailand markiert 33 Tourismusfirmen, darunter in Phuket, bei Vorgehen gegen Strohmänner

Die thailändischen Behörden haben 33 Tourismusunternehmen in fünf Provinzen, darunter Phuket, wegen möglicher illegaler Strohmann-Konstruktionen markiert und vier Reiseveranstaltern die Lizenzen entzogen. Das teilten die Behörde für Unternehmensentwicklung und die Tourismusbehörde mit.

Die Aktion umfasst Kontrollen, die von Januar bis Juni 2026 in Chiang Mai, Phuket, Chon Buri, Krabi und Bangkok durchgeführt wurden. Nach Angaben der Behörden richtet sich die Kampagne gegen von Ausländern betriebene Tourismusunternehmen, die mutmaßlich thailändische Staatsangehörige als Strohmänner einsetzen.

Die Behörde für Unternehmensentwicklung erklärte, sie arbeite mit der Tourismusbehörde und anderen Stellen zusammen, um mithilfe von künstlicher Intelligenz und Informationstechnologie Betreiber mit hohem Risiko zu identifizieren. Zudem verschärfen die Behörden die Prüfung von Firmenregistrierungen und verknüpfen staatliche Datenbanken in Echtzeit, um Veränderungen in Unternehmensstrukturen zu überwachen.

Nach Angaben der Behörde wurde bei vier Reiseveranstaltern festgestellt, dass sie Geschäftsführer oder Gesellschafter so ausgetauscht hatten, dass dadurch die gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen nach dem Gesetz über Tourismusunternehmen und Fremdenführer entfielen. Der Registerführer für Tourismusunternehmen und Fremdenführer ordnete daraufhin den Entzug ihrer Lizenzen an.

Informationen über die übrigen 29 Betreiber wurden zur vertieften Untersuchung an die zuständigen Behörden weitergeleitet. Die Behörden erklärten, sollten illegale Geschäftstätigkeiten bestätigt werden, werde das Gesetz gegen alle Beteiligten strikt durchgesetzt.

Der Generaldirektor der Behörde für Unternehmensentwicklung, Poonpong Naiyanapakorn, sagte, die Behörden hätten Maßnahmen erörtert, um zu verhindern, dass Ausländer über thailändische Strohmänner Reise- und tourismusbezogene Unternehmen betreiben. Zudem seien Verfahren überprüft worden, um sie an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen, insbesondere bei Fällen mit Strohmann-Strukturen.

Zu den diskutierten Maßnahmen gehört eine genauere Prüfung von Mustern bei Firmenregistrierungen, insbesondere wenn thailändische Staatsangehörige als Direktoren einer ungewöhnlich großen Zahl von Unternehmen auftreten. Die Behörden erwägen außerdem, Ausbildung, Beruf, wirtschaftlichen Status, Einkommensangaben und Unterlagen zur persönlichen Einkommensteuer der vergangenen drei Jahre von Antragstellern zu prüfen sowie gegebenenfalls Gespräche zu führen, bevor Lizenzen für Tourismusunternehmen erteilt werden.

Nach Angaben von Beamten könnten diese Prüfungen auch dann angewendet werden, wenn Unternehmen Direktoren oder Gesellschafter wechseln. Darüber hinaus planen die Behörden den Aufbau einer Datenbank, die Unterlagen zu Lizenzen von Tourismusunternehmen mit dem System der Behörde für Unternehmensentwicklung verknüpft und Warnhinweise liefert, damit strukturelle Veränderungen schnell erkannt werden können.

Die Behörden planen außerdem den Aufbau einer Datenbank mit Geschäften und Unternehmen, die mit Reiseunternehmen verbunden sind, um breitere touristische Netzwerke zu überprüfen und mögliche Steuerhinterziehung oder Geldwäsche im Blick zu behalten. An diesem System sollen die Steuerbehörde und das Amt zur Bekämpfung der Geldwäsche mitwirken.

Poonpong sagte, mehrere Behörden, darunter das Büro des Ständigen Staatssekretärs des Ministeriums für Tourismus und Sport, die Sonderermittlungsbehörde, die Touristenpolizei und die Einwanderungsbehörde, hätten bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet, um gegen Strohmann-Strukturen im Tourismussektor vorzugehen. Zudem sei ein gemeinsames Einsatzzentrum eingerichtet worden, um Beschwerden zu bearbeiten und Erkenntnisse auszutauschen.

Er sagte, Strohmann-Unternehmen seien immer raffinierter darin geworden, ihre Aktivitäten zu verschleiern, und stärkere Zusammenarbeit sowie technologiegestützte Prüfungen seien nötig, um den Vollzug zu verbessern.