Gesuchter Südkoreaner nach 2.992 Tagen illegalen Aufenthalts in Phuket festgenommen
Ein als Herr Lee identifizierter südkoreanischer Mann wurde am Mittwoch, dem 12. August 2026, in einer Luxuswohnanlage im Bezirk Mueang Phuket festgenommen, nachdem er sein Visum mutmaßlich um 2. 992 Tage überzogen hatte, wie thailändische Behörden mitteilten.
Ein als Herr Lee identifizierter südkoreanischer Mann wurde am Mittwoch, dem 12. August 2026, in einer Luxuswohnanlage im Bezirk Mueang Phuket festgenommen, nachdem er sein Visum mutmaßlich um 2.992 Tage überzogen hatte, wie thailändische Behörden mitteilten.
Die Festnahme erfolgte nach Ermittlungen der Einwanderungsabteilung 6, des Amts für die Kontrolle von Betäubungsmitteln und der Einwanderungsbehörde Phuket, die in Abstimmung mit südkoreanischen Behörden durchgeführt worden waren. Die Beamten machten die Wohnanlage ausfindig und überwachten sie, bevor sie Lees Identität und seine Einwanderungshistorie mithilfe des biometrischen Systems Thailands bestätigten.
Südkoreanischen Behörden zufolge sollen Lee und seine Komplizen Opfer um mehr als 800 Millionen Won betrogen haben, was etwa 20 Millionen Baht entspricht. Ihm wird außerdem vorgeworfen, ein Netzwerk angeführt zu haben, das Drogen und Marihuana aus Thailand nach Südkorea exportierte, wo die Substanzen angeblich über Online-Netzwerke verkauft wurden.
Die Polizei erklärte, Lee sei aufgrund einer am 13. August 2018 veröffentlichten Interpol-Roten-Ausschreibung Nr. A-8537/8-2018 wegen des Verdachts auf Betrug sowie die illegale internationale Ein- und Ausfuhr von Drogen und Marihuana gesucht worden. Weitere Überprüfungen brachten ihn Berichten zufolge mit mehr als 23 Fällen im Zusammenhang mit Drogen und anderen Straftaten in Verbindung, darunter Prostitution, Körperverletzung und Betrug.
Lee reiste am 6. März 2018 mit einem Touristenvisum über die Einwanderungsbehörde Phuket nach Thailand ein und durfte sich bis zum 3. Juni desselben Jahres im Land aufhalten. Bei der Durchsuchung seines Zimmers beschlagnahmten Beamte drei Mobiltelefone und Debitkarten, die vermutlich mit den mutmaßlichen Straftaten in Verbindung stehen. Die Gegenstände werden untersucht, während die Ermittlungen mit südkoreanischen Behörden fortgesetzt werden.
Lee wurde über seine Rechte belehrt, bevor er für weitere rechtliche Schritte der Polizei übergeben wurde. Polizeigeneralmajor Phanthana Nuchanart, stellvertretender Leiter der Einwanderungsbehörde, erklärte, die Festnahme zeige die Zusammenarbeit der Behörde mit nationalen und internationalen Sicherheitsbehörden bei der Suche nach Personen, gegen die internationale Haftbefehle vorliegen.