Israels Botschafterin fordert besseren Schutz für Staatsangehörige auf Reisen in Thailand, auch in Phuket
Die israelische Botschafterin in Thailand, Dr Alona Fisher-Kamm, hat nach offiziellen Gesprächen in Surat Thani eine engere Koordinierung zum Schutz israelischer Staatsangehöriger gefordert, die in Thailand reisen, leben oder Geschäfte betreiben, darunter auch Besucher von Phuket.
Die israelische Botschafterin in Thailand, Dr Alona Fisher-Kamm, hat nach offiziellen Gesprächen in Surat Thani eine engere Koordinierung zum Schutz israelischer Staatsangehöriger gefordert, die in Thailand reisen, leben oder Geschäfte betreiben, darunter auch Besucher von Phuket.
Fisher-Kamm beendete ihren Besuch in Surat Thani am 17. August 2026. Sie traf sich mit dem Kommandeur der Touristenpolizei-Division 3, Setthasak Yimcharoen, und dem Leiter der Provinzpolizei von Surat Thani, Suwat Suksi, um über die Sicherheit von Besuchern, verantwortungsvollen Tourismus und engere Beziehungen zwischen israelischen Reisenden und lokalen Gemeinschaften zu sprechen.
Die Gespräche umfassten beliebte Reiseziele im Süden wie Koh Samui, Koh Pha Ngan und Koh Tao. Fisher-Kamm dankte den örtlichen Strafverfolgungsbehörden für ihre Unterstützung und offene Kommunikation. Sie sagte, eine enge Abstimmung sei angesichts der großen Zahl israelischer Besucher, die jedes Jahr in die Provinz reisen, wichtig.
Den Gesprächen war ein Treffen am 14. August 2026 mit dem Gouverneur von Surat Thani, Jumpot Wannachatsiri, und Leitern regionaler Behörden vorausgegangen. Fisher-Kamm bat die Behörden, sich weiterhin um israelische Staatsangehörige in der Region zu kümmern. Sie sagte, die meisten israelischen Besucher hielten sich an thailändisches Recht, während es unter Reisenden aller Nationalitäten vereinzelt zu Fehlverhalten komme.
Die Botschafterin warnte außerdem, dass Social-Media-Konten einzelne Vorfälle verstärken und Missverständnisse oder unnötige Verunsicherung schaffen könnten. Sie sagte, die israelische Botschaft informiere Reisende vor der Abreise über thailändische Gesetze, Gepflogenheiten und kulturelle Umgangsformen, und bat die örtlichen Behörden, sich bei Problemen direkt an die Botschaft zu wenden.
Fisher-Kamm hob fünf israelische Entwicklungsinitiativen in Thailand hervor, darunter ein hochwertiges landwirtschaftliches Projekt auf Koh Samui. Außerdem lud sie Jumpot im November zu einer offiziellen Konferenz in Israel ein.
Jumpot sagte, Surat Thani wende die Gesetze transparent an und behandle Besucher unabhängig von ihrer Nationalität gleich. Er bekundete Interesse an Israels landwirtschaftlichem Fachwissen und bestätigte, dass die Provinzbehörden bereit seien, mit der Botschaft in den Bereichen Handel, Reisen und Sicherheit zusammenzuarbeiten.