Nach Urteil des Obersten Gerichtshofs: Räumungsaufforderungen am Strand Bang Tao ausgehängt
Behörden zufolge hängten Beamte am 27. August Aufforderungen zur Räumung des Gebiets durch die Nutzer umstrittener Flächen am Strand Bang Tao aus. Vorausgegangen war ein Urteil des Obersten Gerichtshofs.
Behörden zufolge hängten Beamte am 27. August Aufforderungen zur Räumung des Gebiets durch die Nutzer umstrittener Flächen am Strand Bang Tao aus. Vorausgegangen war ein Urteil des Obersten Gerichtshofs.
Der Einsatz fand in Moo 2 in Cherng Talay auf Anweisung der Leitung des Bezirks Thalang, Wilailak Ruangphol, statt. Unter Leitung der stellvertretenden Bezirksleitung waren Beamte des Bezirksamts Thalang, der Verwaltungsorganisation des Unterbezirks Cherng Talay, der Polizeiwache Cherng Talay, der Forstschutz-Einheit Nr. 1 (Thalang) und der Polizei der Region 8 im Einsatz.
Die Aufforderungen richteten sich an Beklagte, Arbeiter, Auftragnehmer und mit ihnen verbundene Personen. Zudem warnten sie vor einer weiteren widerrechtlichen Inbesitznahme des Geländes. Die Verwaltungsorganisation des Unterbezirks Cherng Talay koordinierte den Einsatz mit Bezirksbeamten, der Polizei und Forstbeamten.
Laut dem Bericht war auf den Aushängen weder angegeben, wie viele davon angebracht wurden, noch ein Termin für die Räumung durch die Nutzer festgelegt worden.
Die Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Untersuchung wegen mutmaßlicher widerrechtlicher Landnahme entlang des Strands Bang Tao. Die Regionalabteilung 4 des Kommandos für Operationen der inneren Sicherheit (ISOC) identifizierte im Juni 34 Bauten in dem umstrittenen Gebiet: 16 Gewerbebetriebe und 18 Wohnobjekte. Zu den Unternehmen gehörten Restaurants, Bars, Strandclubs, Massagesalons und Reiseveranstalter.
Die Untersuchung erstreckt sich über mehr als sechs Rai und umfasst konkurrierende Ansprüche in Bezug auf fünf Landtitel: Nr. 22642, 22643, 34220, 34223 und 34224. Die Behörden erklärten, sie müssten die Grenzen zwischen öffentlichem Land, Waldflächen und privatem Land mit Eigentumstiteln feststellen, darunter auch mögliche Überschneidungen mit benachbarten Grundstücken mit Eigentumstiteln. Ebenfalls geprüft werden Wasserläufe, Entwässerungsgräben und Überflutungen durch die Gezeiten.
ISOC-Vertreter hatten zuvor erklärt, der Ausschuss zur Sachverhaltsaufklärung sei mit der Feststellung der Fakten beauftragt worden und nicht damit, Schuld oder Unschuld zu bestimmen. Seine Ergebnisse sollten Anfang September dem Gouverneur der Provinz Phuket vorgelegt werden. Die Untersuchung folgte auf einen Besuch von Premierminister und Innenminister Anutin Charnvirakul am 10. Mai am Strand Bang Tao. Dabei forderte er Maßnahmen gegen mutmaßlich einflussreiche Personen, Korruption und die Besetzung öffentlichen Küstenlands.