Phang Nga mobilisiert nach großflächigen Überschwemmungen Notfallhilfe
Die Behörden der Provinz Phang Nga mobilisierten Boote und Notfallhilfe, nachdem heftige Regenfälle am 18. und 19. September 2026 in mehreren Gebieten Überschwemmungen verursacht hatten. Bewohner betroffener Häuser wurden evakuiert und vorübergehend untergebracht.
Die Behörden der Provinz Phang Nga mobilisierten Boote und Notfallhilfe, nachdem heftige Regenfälle am 18. und 19. September 2026 in mehreren Gebieten Überschwemmungen verursacht hatten. Bewohner betroffener Häuser wurden evakuiert und vorübergehend untergebracht.
Nach Angaben der Provinzbehörden ließ Wasserabfluss aus dem Bezirk Kapong den Kanal Takua Pa am 18. September gegen 19.30 Uhr im Unterbezirk Khok Khian des Bezirks Takua Pa über die Ufer treten. Das Hochwasser drang in Häuser und landwirtschaftlich genutzte Flächen in den Dörfern 1, 2 und 7 ein. Einige Bewohner mussten ihre Habseligkeiten in höhere Stockwerke bringen.
Etwa 60 Menschen fanden vorübergehend in der Moschee Ban Bang Krak Nok Schutz. Die Verwaltungsorganisation des Unterbezirks Khok Khian stellte Lebensmittel und Trinkwasser bereit. Die örtlichen Behörden forderten am nächsten Morgen Schlauchboote an, um bei Evakuierungen und beim Transport wichtiger Habseligkeiten zu helfen. Bis 6.20 Uhr am 19. September hatte das Amt für Katastrophenschutz und -hilfe der Provinz Phang Nga motorisierte Schlauchboote eingesetzt.
Überschwemmungen betrafen auch Teile der Unterbezirke Bang Sai und Tam Tua sowie weitere Bereiche von Khok Khian. Behörden bezeichneten die Regenfälle als die heftigsten seit elf Jahren. Die wichtigsten Fernstraßen blieben befahrbar, allerdings beeinträchtigten die Überschwemmungen einige Nebenstraßen zwischen den Dörfern.
Zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen wurden außerdem zwei offene Rettungsboote entsandt. Phairat Phetchuan von der Provinzleitung ordnete den zuständigen Behörden an, die Lage zu beobachten und Hilfe zu leisten. Die Koordination vor Ort mit lokalen Behörden und betroffenen Gemeinden übertrug er Buncha Thanuin aus der stellvertretenden Provinzleitung.
In den Bezirken Kapong und Khura Buri hatte sich die Lage weitgehend normalisiert. Die Provinzbehörden erklärten jedoch, die Situation wegen möglicher weiterer heftiger Regenfälle weiterhin zu beobachten.