Phuket äußert Sicherheitsbedenken wegen geplanter Rosch-ha-Schana-Feier
Die Behörden in der Provinz Phuket prüfen im Vorfeld einer für Freitag geplanten Feier zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana im Chabad House Patong Sicherheitsrisiken und mögliche Folgen für das touristische Image.
Die Behörden in der Provinz Phuket prüfen im Vorfeld einer für Freitag geplanten Feier zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana im Chabad House Patong Sicherheitsrisiken und mögliche Folgen für das touristische Image.
Die Sitzung leitete der stellvertretende Gouverneur der Provinz Phuket, Polizeihauptmann Khetrat Chansilp, nachdem die Gruppe Phuket Protect Land eine Petition gegen die Veranstaltung eingereicht hatte. Zu der Feier wird eine große Zahl von Teilnehmern erwartet.
Die Behörden erklärten, Patong sei eines der wichtigsten Touristengebiete der Provinz Phuket und ziehe Besucher aus aller Welt an. Die geplante Zusammenkunft, an der eine große Gruppe teilnehmen und bei der religiöse Zeremonien stattfinden sollen, erfordere daher eine Bewertung der Sicherheitsrisiken.
Sie warnten, ein möglicher Vorfall unter Beteiligung eines Dritten könne Bewohner und Touristen beeinträchtigen, das Vertrauen in Phuket und Thailand als Reiseziele beschädigen und dem Ruf der Insel schaden. Außerdem erklärten die Behörden, ein unerwarteter Vorfall könne sich über soziale Medien rasch verstärken.
Polizeihauptmann Khetrat sagte, die Provinz wolle weder Versammlungen verhindern noch eine bestimmte Gruppe diskriminieren. Priorität hätten die öffentliche Ordnung und die Sicherheit von Bewohnern und Touristen; zugleich würden die Ansichten aller Beteiligten berücksichtigt.
„Alle Aktivitäten müssen denselben Gesetzen und Standards entsprechen, und alle müssen gleich behandelt werden“, sagte er.
Die Polizei erklärte, der Einsatz von Polizeibeamten werde von der Lage abhängen und aus üblichen Sicherheitsmaßnahmen bestehen, statt einer der beiden Seiten einen unverhältnismäßig hohen Schutz zu gewähren. Die Beamten würden sich darauf konzentrieren, Zwischenfälle zu verhindern und die Bevölkerung zu schützen.