Stay updated with Phuket News. Follow us on Facebook

Phuket: Behörden melden Fortschritte bei psychischer Gesundheit, sehen aber Versorgungslücken

Die Behörden in Phuket haben Fortschritte bei der Versorgung im Bereich psychische Gesundheit und Drogenabhängigkeit gemeldet, zugleich aber anhaltende Versorgungslücken bei Hochrisikopatienten und Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung ADHS festgestellt.

Phuket: Behörden melden Fortschritte bei psychischer Gesundheit, sehen aber Versorgungslücken

Die Behörden in Phuket haben Fortschritte bei der Versorgung im Bereich psychische Gesundheit und Drogenabhängigkeit gemeldet, zugleich aber anhaltende Versorgungslücken bei Hochrisikopatienten und Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) festgestellt.

Die Informationen wurden bei der zweiten Sitzung des Unterausschusses für psychische Gesundheit der Provinz Phuket im Haushaltsjahr 2026 vorgestellt. Die Sitzung fand am 9. August 2026 im Amt für öffentliche Gesundheit der Provinz Phuket statt. Den Vorsitz führte Dr. Banphot Panakleub, stellvertretender Leiter der Gesundheitsverwaltung der Provinz und kommissarischer Leiter des Gesundheitsamts der Provinz Phuket.

Die bei der Sitzung vorgestellten Zahlen zeigten, dass die Suizidrate in Phuket bei 1,62 je 100.000 Einwohner lag. Nach Angaben der Behörden erhielten 86,21 % der Menschen, die einen Suizidversuch überlebt hatten, eine wirksame Behandlung, während 85,35 % der Patienten mit Depressionen Zugang zu Versorgungsangeboten erhielten und weiterbetreut wurden.

Von den Menschen, die eine Behandlung wegen Drogenkonsums begannen, erhielten nach Angaben der Behörden 95,74 % nach Behandlungsbeginn eine kontinuierliche Nachsorge. Der Sitzungsbericht enthielt keine zugrunde liegenden Gesamtzahlen für die von den Prozentangaben erfassten Gruppen im Bereich psychische Gesundheit.

Die Behörden erklärten, dass weitere Verbesserungen bei der Versorgung psychiatrischer und drogenabhängiger Patienten erforderlich seien, die als SMI-V eingestuft werden, also als Patienten mit einer schweren psychischen Erkrankung und hohem Gewaltrisiko. Zudem betonten sie, dass der Zugang zu Angeboten für Kinder mit ADHS verbessert werden müsse.

Der Ausschuss überprüfte Initiativen wie einen breiteren Zugang zur kognitiven Verhaltenstherapie, psychiatrische Behandlung im häuslichen Umfeld, Telepsychiatrie, die gemeindenahe Betreuung über das V-Care-System, Notfallübungen für Teams zur Beurteilung und Behandlung psychischer Krisen sowie Screenings auf Depressionen und Suizidgefährdung bei Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren.

Vertreter von Krankenhäusern, dem Zentrum für psychische Gesundheit 11, Justizbehörden und anderen Partnerorganisationen nahmen an der Sitzung teil. Der Ausschuss erklärte, er werde die gemeindenahen Angebote im Bereich psychische Gesundheit, die Nachsorge für Patienten und die Unterstützungsnetzwerke in ganz Phuket weiter stärken.