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Phuket ordnet Sieben-Tage-Prüfung von Chabad Patong an

Die Behörden der Provinz Phuket haben eine umfassende Untersuchung von Chabad Patong angeordnet, die innerhalb von sieben Tagen abgeschlossen werden soll. Das teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Ploytalay Laksameesang mit.

Phuket ordnet Sieben-Tage-Prüfung von Chabad Patong an

Die Behörden der Provinz Phuket haben eine umfassende Untersuchung von Chabad Patong angeordnet, die innerhalb von sieben Tagen abgeschlossen werden soll. Das teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Ploytalay Laksameesang mit.

Die Prüfung umfasst das Grundstück, seinen Erwerb, Genehmigungen zur Landnutzung, Baugenehmigungen sowie gewerbliche Genehmigungen für Geschäftstätigkeiten auf dem Gelände von Chabad Patong. Die Behörden wollen außerdem untersuchen, ob sich die Anteilseigner mit denen eines Unternehmens überschneiden, das mit einem jüdischen Friedhof in Phuket verbunden ist.

Laksameesang sagte, nach den vorliegenden Informationen habe das Unternehmen, das den Friedhof gebaut habe, drei Anteilseigner oder Gründer gehabt – allesamt israelische Staatsangehörige mit thailändischer Staatsbürgerschaft –, denen das Grundstück gehört habe. Sie erklärte, diese Informationen könnten mit Chabad in Phuket zusammenhängen.

Die Provinzverwaltung Phuket werde die Ergebnisse der Untersuchung nach deren Abschluss öffentlich bekannt geben, sagte sie.

Laksameesang erklärte außerdem, in Phuket seien mehr als 32.000 juristische Personen registriert, darunter mehr als 11.000 mit ausländischen Anteilseignern. Das entspricht 34,59 % der Gesamtzahl. Die größten Gruppen ausländischer Anteilseigner stammten aus Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Australien.

Bei 6.682 juristischen Personen bestand nach Angaben der Behörden der Verdacht auf den Einsatz von Nominee-Anteilseignern. In 196 Fällen lägen ausreichende Beweise für ein Vorgehen vor, hieß es. Neun Fälle seien bereits durch Gerichte entschieden worden, sechs befänden sich in Prüfung und 191 würden weiterhin untersucht, erklärte Laksameesang.

Sie sagte, die verschärfte Prüfung habe zu einem Rückgang von mehr als 60 % bei den Registrierungen juristischer Personen mit ausländischen Anteilseignern beigetragen, während die Löschungen juristischer Personen um etwa 30 % zugenommen hätten.