Phuket-Plan sieht höhere Gebäude in ausgewählten Zonen zur Begrenzung der Zersiedelung vor
Der vorgeschlagene neue umfassende Stadtentwicklungsplan für Phuket würde in ausgewählten Gebieten höhere Gebäude erlauben. Damit soll das erwartete Bevölkerungswachstum bewältigt werden, ohne die Bebauung auf die verbleibenden Grünflächen auszudehnen.
Der vorgeschlagene neue umfassende Stadtentwicklungsplan für Phuket würde in ausgewählten Gebieten höhere Gebäude erlauben. Damit soll das erwartete Bevölkerungswachstum bewältigt werden, ohne die Bebauung auf die verbleibenden Grünflächen auszudehnen.
Der Entwurf sieht in ausgewählten orangefarbenen Zonen Gebäudehöhen von bis zu 45 Metern und in roten Zonen von bis zu 60 Metern vor – etwa 15 bis 20 Stockwerke. In gelben Zonen soll die derzeitige Begrenzung auf 23 Meter beibehalten werden.
Die Vorschläge wurden bei einer öffentlichen Anhörung am 20. August diskutiert. Dabei wurden 113 Anliegen vorgebracht, während unterschiedliche Forderungen zu Standorten für neue Entwicklungen, zur Kapazität der Infrastruktur und zur Landnutzung aufeinandertrafen.
Der Planungsansatz beruht teilweise darauf, die Entwicklung auf ausgewählte Gebiete zu konzentrieren, um eine höhere Bevölkerungsdichte zu ermöglichen und gleichzeitig die Bebauung bislang unerschlossener Flächen zu begrenzen. Besonders relevant ist dies in Bang Tao, wo die rasche Entwicklung – darunter Eigentumswohnanlagen und andere Großprojekte – Gebiete verändert hat, die früher offen und grün waren.
Im Mittelpunkt der Debatte über den überarbeiteten Plan steht daher die Frage, ob Phuket in ausgewählten Zonen höher bauen sollte, um die Ausbreitung der Stadt einzudämmen, oder ob sich die Entwicklung weiterhin über die Insel ausdehnen soll.