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Phuket weist Thailands dritthöchste COVID-19-Inzidenz auf

Die Provinz Phuket verzeichnete bis zum 31. August 514,85 COVID-19-Fälle pro 100. 000 Einwohner und damit die dritthöchste Inzidenzrate in Thailand, teilte die Abteilung für Krankheitskontrolle DDC mit. Bangkok wies mit 643,65 Fällen pro 100.

Phuket weist Thailands dritthöchste COVID-19-Inzidenz auf

Die Provinz Phuket verzeichnete bis zum 31. August 514,85 COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner und damit die dritthöchste Inzidenzrate in Thailand, teilte die Abteilung für Krankheitskontrolle (DDC) mit.

Bangkok wies mit 643,65 Fällen pro 100.000 Einwohner die höchste Rate auf, gefolgt von Chon Buri mit 530,52 Fällen. Die DDC erklärte, dass die vergleichsweise hohe Rate in Phuket teilweise mit dem Status der Provinz als bedeutendes Touristenziel und ihrer hohen Bevölkerungsdichte zusammenhänge.

Thailand verzeichnete zwischen dem 1. Januar und dem 31. August 99.691 COVID-19-Fälle und 15 Todesfälle. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden gab es keine Hinweise darauf, dass das Virus derzeit schwerere Krankheitsverläufe verursacht.

Die Omikron-Subvariante NB.1.8.1 machte in den Überwachungsdaten 524 Fälle beziehungsweise 50,14 Prozent aus. Die DDC erklärte, die seit Mitte 2025 kontinuierlich in Thailand nachgewiesene Subvariante könne sich leichter verbreiten. Es gebe jedoch keine Hinweise darauf, dass sie schwerere Krankheitsverläufe verursache.

Dr. Veerawat Manosutthi, leitender medizinischer Experte der DDC und Sprecher der Behörde, sagte, die aktuellen Symptome seien im Wesentlichen weiterhin mit denen früherer Varianten vergleichbar. Dazu gehörten in der Regel Husten, Halsschmerzen, eine laufende Nase und Fieber; viele Fälle ähnelten einer gewöhnlichen Erkältung oder Grippe.

Die DDC riet Erkrankten, sich auszuruhen, den engen Kontakt zu anderen Menschen zu reduzieren, eine Maske zu tragen, wenn der Kontakt mit anderen unvermeidbar ist, und sich häufig die Hände zu waschen. Menschen mit Symptomen sollten engen Kontakt zu älteren Menschen, kleinen Kindern sowie Personen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem vermeiden.

Menschen ab 60 Jahren, Schwangere ab der 12. Schwangerschaftswoche und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen gehören zur DDC-Hochrisikogruppe „Gruppe 608“. Ihnen wurde geraten, Menschenansammlungen und schlecht belüftete Bereiche zu meiden und zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Werden die Symptome innerhalb von ein bis zwei Tagen nicht besser, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei Atembeschwerden, Kurzatmigkeit, Engegefühl in der Brust, starker Erschöpfung oder einer Verschlechterung des Zustands wird eine sofortige medizinische Behandlung empfohlen. Die DDC-Hotline ist unter 1422 erreichbar.