Polizei in Phuket nimmt 71-jährige Frau wegen mutmaßlichen Glücksspielbetrugs über 9 Millionen Baht fest
Die Polizei in der Provinz Phuket hat am 20. August 2026 eine 71-jährige Frau wegen eines mutmaßlichen Glücksspielbetrugs festgenommen, durch den einer Unternehmerin mehr als 9 Millionen Baht abgenommen worden sein sollen.
Die Polizei in der Provinz Phuket hat am 20. August 2026 eine 71-jährige Frau wegen eines mutmaßlichen Glücksspielbetrugs festgenommen, durch den einer Unternehmerin mehr als 9 Millionen Baht abgenommen worden sein sollen.
Die nur als Sor identifizierte Verdächtige wurde an der Phattana Road im Unterbezirk Talat Nue festgenommen, nachdem das Opfer bei der Polizeiwache Thalang Anzeige erstattet hatte. Die Frau hatte in Phuket Land für etwa 2 Millionen Baht zum Verkauf angeboten, als Sor und Komplizen auf sie zukamen und Interesse an dem Grundstück bekundeten.
Nach Angaben der Polizei stellten Sor und ein als Dome bekannter Mann das Opfer einem weiteren Mann namens Suea vor. Suea soll ein Treffen mit einer Frau namens Hong arrangiert haben, die vorgab, wohlhabend und an „Fan Tan“ interessiert zu sein – einem traditionellen Glücksspiel, bei dem es darum geht, Kürbiskerne zu erraten.
Die Gruppe soll das Opfer dazu gebracht haben, an dem Spiel teilzunehmen. In den ersten Runden lag Hong Berichten zufolge fünfmal falsch, woraufhin das Opfer glaubte, gute Gewinnchancen zu haben. Nachdem die Frau ihre Einsätze erhöht hatte, sollen Mitglieder der Gruppe einen Kürbiskern entfernt haben, um das Ergebnis zu manipulieren und sicherzustellen, dass Hong gewann.
Suea soll anschließend das Opfer für den fehlenden Kürbiskern verantwortlich gemacht und verlangt haben, dass sie den gesamten Verlust bezahlt. Nach Angaben der Polizei wiederholte die Gruppe die Täuschung, bis sie mehr als 9 Millionen Baht erlangt hatte.
The Thaiger berichtete unter Berufung auf einen Bericht von KhaoSod, dass aus Polizeiaufzeichnungen hervorgehe, Sor sei etwa 15 Jahre lang in ähnliche Fälle in ganz Thailand verwickelt gewesen. Diese Fälle sollen Verluste von mehr als 64 Millionen Baht verursacht haben. Die Polizei bezeichnete die Gruppe als „Büffelbande“.