Provinz Phuket überprüft vier Schießanlagen in Patong und Kathu
Behörden der Provinz Phuket haben vier Schießanlagen in Patong und Kathu auf Genehmigungen, Gebäudenutzung, Umbauten und Sicherheit geprüft.
Behörden der Provinz Phuket haben am Dienstag vier Schießanlagen in Patong und Kathu überprüft. Dabei kontrollierten sie Baugenehmigungen, die Gebäudenutzung, bauliche Veränderungen und Sicherheitsvorkehrungen.
An den Kontrollen beteiligten sich Beamte des Bezirks Kathu, die Gemeinden Kathu und Patong sowie weitere Behörden. Auch Khetarat Chansilp, Vizegouverneur der Provinz Phuket, war anwesend, wie aus einem Bericht des Amts für Öffentlichkeitsarbeit der Provinz Phuket hervorgeht.
Khetarat erklärte, dass sich die Kontrollen insbesondere auf Anlagen in Gemeinden und touristischen Gebieten konzentrierten. Dabei wurde auch ihre Nähe zu Wohngebieten, Schulen und touristischen Attraktionen geprüft. Bei den Kontrollen wurden Probleme im Zusammenhang mit Baugenehmigungen und der Gebäudenutzung festgestellt. Welche Anlagen betroffen waren und worin die Probleme bestanden, wurde im Bericht jedoch nicht genannt.
Der Bericht machte keine Angaben dazu, ob eine der vier Anlagen die Kontrollen bestanden hatte, Verstöße festgestellt wurden oder behördliche Maßnahmen drohten. Khetarat erklärte, dass die örtlichen Behörden die Einstellung der Gebäudenutzung anordnen können, wenn Räumlichkeiten ohne die erforderlichen Genehmigungen oder unter Verstoß gegen Vorschriften genutzt werden.
Die Kontrollen folgten auf eine tödliche Schießerei in einer Anlage im Bezirk Bang Bua Thong in Nonthaburi, bei der ein 36-jähriger Mann bei einem mutmaßlichen Suizid eine gemietete Schusswaffe benutzte. Der Gouverneur der Provinz Phuket, Chotinrin, ordnete daraufhin Kontrollen von Schießanlagen in der gesamten Provinz an. Diese umfassten auch die Überprüfung von Schusswaffen und Munition, Lizenzen sowie weiterer gesetzlicher Anforderungen.
Bei einer früheren Kontrolle von vier Anlagen in Chalong und Rawai am 19. August wurden ebenfalls Betriebsgenehmigungen, der Umgang mit Schusswaffen und Munition, Unterlagen sowie Sicherheitsmaßnahmen überprüft. Damals wurden öffentlich keine Verstöße oder Unregelmäßigkeiten gemeldet.