Stadtverwaltung Patong stoppt nicht genehmigte Umbauten im Chabad House
Die Stadtverwaltung Patong hat angeordnet, die Bauarbeiten und die Nutzung bestimmter Bereiche des Chabad House Patong einzustellen, nachdem Beamte nicht genehmigte Umbauten auf dem Dach und im Parkplatzbereich festgestellt hatten.
Die Stadtverwaltung Patong hat angeordnet, die Bauarbeiten und die Nutzung bestimmter Bereiche des Chabad House Patong einzustellen, nachdem Beamte nicht genehmigte Umbauten auf dem Dach und im Parkplatzbereich festgestellt hatten.
Das sechsstöckige jüdische Gemeindezentrum hatte sein früheres Dach laut den Ergebnissen der Inspektion in ein Restaurant, einen Club und einen Bankettbereich umgewandelt. Die Erweiterung umfasst etwa 14 mal 12 Meter und verfügt über Stahlkonstruktionen sowie eine weiße Planenüberdachung. Ein Teil des Parkplatzes wurde ebenfalls eingehaust und in ein 15 mal 12 Meter großes Restaurant umgewandelt.
Die Stadtverwaltung Patong erließ die Anordnung am 1. September 2026 gemäß Artikel 40 Absatz 1 des Baukontrollgesetzes. Die Behörden erklärten, dass zunächst die bauliche Integrität und die Tragfähigkeit geprüft werden müssten, bevor eine Genehmigung in Betracht gezogen werden könne.
Die Stadtverwaltung hat das Unternehmen, das das Chabad House Patong betreibt, über die Anordnung informiert. Sollte es nicht innerhalb von 30 Tagen reagieren oder die erforderlichen Genehmigungen beantragen, werden die Behörden rechtliche Schritte einleiten. Wird ein Antrag eingereicht, prüfen Ingenieure, ob die Umbauten den Sicherheits- und gesetzlichen Anforderungen entsprechen.
Der Gouverneur der Provinz Phuket hat außerdem eine umfassende Untersuchung des Chabad Patong angeordnet. Die zuständigen Beamten haben sieben Tage Zeit, um ihre Ergebnisse vorzulegen. Die Maßnahme erfolgte dem Bericht zufolge nach Äußerungen des stellvertretenden Innenministers Polpree Suwanchawee zu einem Friedhofsprojekt für Ausländer.
Das Chabad House Patong bietet religiöse Dienste, koschere Küche und kulturelle Einrichtungen. Zu der gemeldeten Raumaufteilung gehören eine Lobby und ein Ritualbad für Frauen im Erdgeschoss, ein koscheres Restaurant und Büros im ersten Stock, eine Synagoge im zweiten Stock sowie Betriebs- und Mitarbeiterbüros im vierten Stock.