Thailands Minister ordnet Vorgehen gegen 39 Bauwerke in Phukets Waldreservat an
Thailands Minister für natürliche Ressourcen und Umwelt, Sukhumbhand Chomklin, hat die Forstbehörde angewiesen, in Phuket weiterhin konsequent gegen die widerrechtliche Inanspruchnahme von Waldflächen vorzugehen.
Thailands Minister für natürliche Ressourcen und Umwelt, Sukhumbhand Chomklin, hat die Forstbehörde angewiesen, in Phuket weiterhin konsequent gegen die widerrechtliche Inanspruchnahme von Waldflächen vorzugehen. Damit wies er einen Einspruch von Investoren zurück, denen vorgeworfen wird, geschütztes Land illegal besetzt zu haben.
Der Fall betrifft das Naka-Kerd-Gebirge nahe Nui Beach, wo private Gruppen innerhalb eines nationalen Waldreservats 39 Bauwerke errichtet haben. Die Forstbehörde erließ zuvor gemäß § 25 des Gesetzes über nationale Waldreservate von 1964 eine Verwaltungsanordnung, wonach die Bewohner das Gelände verlassen und alle Gebäude bis zum 9. Juli 2026 abreißen müssen.
Die Grundstückseigentümer legten gegen die Anordnung Einspruch ein, doch die Forstbehörde und der Minister entschieden, dass ihre Ansprüche unbegründet seien. Chomklin sagte, die Politik der Regierung bestehe darin, landesweit widerrechtlich in Anspruch genommene Waldflächen wiederherzustellen, insbesondere in touristisch wertvollen Gebieten, um die natürlichen Ressourcen für künftige Generationen zu schützen.
Am 17. Juli übergaben Forstbeamte in Begleitung der örtlichen Polizei und von Bezirksbeamten die Entscheidung am Ort des Geschehens offiziell an Vertreter der Grundstückseigentümer. In der Mitteilung hieß es, das Einspruchsverfahren sei ausgeschöpft. Zugleich wurde bestätigt, dass die Bewohner innerhalb von 90 Tagen vor dem Verwaltungsgericht gegen die Entscheidung vorgehen können.
Die Durchsetzungsmaßnahme konzentriert sich auf die Bauwerke und die Landbesetzung im Waldreservat von Naka Kerd. Die Quelle machte keine Angaben dazu, ob der Abriss bereits begonnen hat.