Südkoreaner mit Roter Ausschreibung von Interpol in Phuket festgenommen
Thailändische Behörden haben in Phuket einen Südkoreaner festgenommen, der im Rahmen einer Roten Ausschreibung von Interpol wegen mutmaßlichen Drogenhandels und Betrugs gesucht wurde. Zuvor war festgestellt worden, dass er seine erlaubte Aufenthaltsdauer in Thailand um 2.
Thailändische Behörden haben in Phuket einen Südkoreaner festgenommen, der im Rahmen einer Roten Ausschreibung von Interpol wegen mutmaßlichen Drogenhandels und Betrugs gesucht wurde. Zuvor war festgestellt worden, dass er seine erlaubte Aufenthaltsdauer in Thailand um 2.992 Tage überschritten hatte.
Der als Herr Lee identifizierte Verdächtige wird von südkoreanischen Behörden beschuldigt, ein grenzüberschreitendes Netzwerk angeführt zu haben, das Betäubungsmittel und Cannabis aus Thailand nach Südkorea exportierte. Außerdem soll er seit Anfang 2018 andere Südkoreaner um mehr als 800 Millionen Won, umgerechnet etwa 20 Millionen Baht, betrogen haben.
Die thailändische Polizei erhielt von der südkoreanischen Polizei und Nachrichtendiensten Informationen darüber, dass Lee sich in Phuket versteckte. Beamte der Einwanderungsbehörde und Mitarbeiter des Amts für Drogenkontrolle machten ihn später in einer Luxuswohnanlage im Bezirk Mueang Phuket ausfindig.
Laut Einwanderungsunterlagen reiste Lee am 6. März 2018 über den Internationalen Flughafen Phuket nach Thailand ein und erhielt mit einem Touristenvisum eine Aufenthaltserlaubnis bis zum 3. Juni desselben Jahres. Die Beamten nahmen ihn gegen 19 Uhr am Mittwoch, dem 12. August 2026, fest, nachdem sie ihn außerhalb der Wohnanlage identifiziert hatten.
Die Behörden erklärten, Lee habe bestätigt, dass er die in der Interpol-Ausschreibung genannte Person sei. Die Beamten durchsuchten sein Zimmer und beschlagnahmten ein Mobiltelefon sowie drei Debitkarten zur weiteren Untersuchung in Zusammenarbeit mit südkoreanischen Behörden.
Thailändische Ermittler brachten Lee den Behörden zufolge außerdem mit mehr als 23 mutmaßlichen Fällen in Verbindung, darunter Drogendelikte, Straftaten im Zusammenhang mit Prostitution, Körperverletzung und Betrug. Er wurde zunächst wegen des Vorwurfs festgenommen, sich nach Ablauf seiner Aufenthaltserlaubnis weiterhin in Thailand aufgehalten zu haben, und nach der Belehrung über seine gesetzlichen Rechte einem Ermittlungsbeamten überstellt.
Polizeigeneralmajor Phanthana Nuchanart, stellvertretender Leiter der Einwanderungsbehörde, erklärte, die thailändischen Behörden würden die Zusammenarbeit mit inländischen und internationalen Stellen fortsetzen, um Personen ausfindig zu machen, die im Rahmen internationaler Ausschreibungen gesucht werden.