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Thailand ordnet Untersuchung von vier Leichen auf jüdischem Friedhof in Chachoengsao an

Thailändische Behörden haben angeordnet, die Identität und Todesursache von vier Leichen zu überprüfen, die auf einem jüdischen Friedhof in Chachoengsao gefunden wurden, bevor die sterblichen Überreste überführt werden können. Das sagte der stellvertretende Innenminister Polapee am Freitag, dem 11.

Thailand ordnet Untersuchung von vier Leichen auf jüdischem Friedhof in Chachoengsao an

Thailändische Behörden haben angeordnet, die Identität und Todesursache von vier Leichen zu überprüfen, die auf einem jüdischen Friedhof in Chachoengsao gefunden wurden, bevor die sterblichen Überreste überführt werden können. Das sagte der stellvertretende Innenminister Polapee am Freitag, dem 11. September 2026.

Polapee inspizierte den Friedhof „Jewish Cemetery Thailand“ im Unterbezirk Samed Tai im Bezirk Bang Khla gemeinsam mit Beamten des Amts für Sonderermittlungen und örtlichen Verwaltungsbehörden. Er sagte, für den Betrieb eines Friedhofs oder Krematoriums liege keine gültige Genehmigung vor. Zudem seien die örtlichen Behörden nicht über die Todesfälle informiert worden.

Nach Angaben von Polapee waren drei Gräber einbetoniert und mit Marmorplatten gekennzeichnet, auf denen die Todesjahre 2023, 2025 und 2026 standen. Ein vierter Leichnam lag unter einem Zelt und war noch nicht versiegelt. Polapee sagte, er gehe davon aus, dass er in diesem Jahr zu dem Gelände gebracht worden sei.

Er ordnete an, vor einer Überführung die Identität der Verstorbenen festzustellen und zu klären, ob es sich wie behauptet um ausländische Staatsangehörige handelte. Beamte des Gesundheitswesens und der Verwaltung wurden außerdem angewiesen zu ermitteln, ob die Todesfälle natürliche Ursachen, Unfälle oder Gewalt als Ursache hatten.

Das Unternehmen wollte die Leichen auf einen Friedhof im Bangkoker Viertel Charoen Krung überführen. Polapee sagte, es müsse zunächst Unterlagen der zuständigen Behörden vorlegen, die die Identitäten und Todesursachen bestätigten.

Polapee brachte außerdem die Anteilseigner des Unternehmens mit Geschäften in Patong auf Phuket sowie einem Geschäftsnetzwerk in Chonburi in Verbindung. Er sagte, das Grundstücksgeschäft sei von Gan Chabad Co Ltd abgewickelt worden und habe etwa 15 Rai umfasst. Der Wert habe bei rund 20 Millionen Baht gelegen.

Polapee zufolge waren drei Anteilseigner israelische Staatsangehörige, die die thailändische Staatsbürgerschaft erworben hatten und rechtlich zum Erwerb von Land berechtigt waren. Die Behörden untersuchten das weitere Netzwerk, darunter mutmaßliche Strohmannkonstruktionen im Zusammenhang mit Grundstücken, Hotels, Immobilien und Unternehmen.

Die Genehmigung für den Friedhof sei 2021 erteilt, 2023 jedoch nicht verlängert worden, sagte Polapee. Die Provinzbehörden sollen dem Verwaltungsgericht in einem anhängigen Verfahren zu dem Gelände einen Sachverhaltsbericht vorlegen.

Polapee sagte, auf dem Friedhof sei bislang keine Vortat zur Geldwäsche festgestellt worden. Er warnte, dass Vermögenswerte eingefroren und die thailändische Staatsbürgerschaft entzogen werden könnten, falls ein Fehlverhalten nachgewiesen werde.