Thailands Premierminister ordnet dringende Ermittlungen zu Landbesetzung und Nominee-Fällen in Phuket an
Der thailändische Premierminister und Innenminister Anutin Charnvirakul hat die Behörden angewiesen, die Ermittlungen in mehreren bedeutenden Fällen zu beschleunigen.
Der thailändische Premierminister und Innenminister Anutin Charnvirakul hat die Behörden angewiesen, die Ermittlungen in mehreren bedeutenden Fällen zu beschleunigen. Dazu zählen der Verdacht auf Korruption bei Prüfungen für Kommunalbeamte, Landbesetzungen in Phuket sowie der Einsatz thailändischer Nominees, die im Auftrag ausländischer Staatsangehöriger Anteile halten oder Geschäfte betreiben.
Anutin berief am 16. Juli im Thai-Khu-Fah-Gebäude im Regierungsgebäude in Bangkok eine dringende Sitzung mit dem ständigen Staatssekretär des Innenministeriums Autsarit Samphantharat, dem ständigen Staatssekretär des Handelsministeriums Wuttikrai Leeviriyaphan und dem stellvertretenden nationalen Polizeichef, Polizeigeneral Samran Nualma, ein, wie aus einem an diesem Abend veröffentlichten Bericht hervorgeht.
Ziel der Sitzung war es, rechtliche Schritte zu beschleunigen und die Arbeit der mit den Fällen befassten Behörden zu koordinieren. Bei der Landangelegenheit geht es um die mutmaßliche Landbesetzung durch Gruppen von Investoren und einflussreichen Personen, während die Nominee-Fälle Handlungen betreffen, die gegen thailändisches Recht verstoßen.
Die Beratungen befassten sich außerdem mit mutmaßlichem Betrug bei Prüfungen für Kommunalbeamte. In den in der Quelle zitierten Berichten hieß es, die Behörden prüften die Aufhebung von Ernennungen, von denen etwa 3.000 Beamte betroffen seien, während Parlamentsausschüsse mutmaßliche Unregelmäßigkeiten im Umgang mit Prüfungsunterlagen und Punktzahlen untersuchten. Diese Berichte wurden nicht als Ergebnisse der Sitzung selbst näher ausgeführt.
Die Sitzung fand statt, während Anutin einen offiziellen Besuch in China vom 16. bis 20. Juli 2026 vorbereitete.