Ausländische Bettlerin soll Mitarbeiterin eines Reisebüros in Phuket angespuckt haben
Eine ausländische Frau soll am 16. August 2026 in Patong auf Phuket eine thailändische Mitarbeiterin eines Reisebüros angespuckt haben, nachdem diese sie aufgefordert hatte, Kunden nicht mehr um Geld zu bitten.
Eine ausländische Frau soll am 16. August 2026 in Patong auf Phuket eine thailändische Mitarbeiterin eines Reisebüros angespuckt haben, nachdem diese sie aufgefordert hatte, Kunden nicht mehr um Geld zu bitten.
Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge gegen Mitternacht in einem Reisebüro in Soi Saen Sabai. Die Facebook-Seite Phuket Times berichtete am 17. August über den Vorfall und veröffentlichte Aufnahmen von Überwachungskameras.
Laut Berichten von Phuket Times und ThaiRath läuft eine Gruppe ausländischer Personen, Berichten zufolge aus Ländern des Nahen Ostens, regelmäßig mit einem Kind die Straße entlang und bittet ausländische Touristen um Geld. In der Nacht des Vorfalls soll eine Frau das Reisebüro betreten und sich Kunden genähert haben.
Die Mitarbeiterin soll sie aufgefordert haben, damit aufzuhören, und erklärt haben, dass dieses Verhalten die Kunden störe. Phuket Times berichtete, die Frau habe die Mitarbeiterin daraufhin beschimpft, ihr gesagt, sie solle sich um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern, und sie vor dem Verlassen des Büros angespuckt.
Die Mitarbeiterin soll einer Kollegin von dem Vorfall erzählt haben. ThaiRath zufolge ging die Kollegin mit einem Stuhl in den Bereich. Es wurde angenommen, dass sie den Stuhl für den Fall einer Auseinandersetzung mitgenommen hatte, doch die Gruppe hatte den Ort bereits verlassen.
Die Identität und Staatsangehörigkeit der beteiligten Personen wurden nicht bekannt gegeben. In den Berichten wurden weder eine Stellungnahme der Polizei noch aus dem Vorfall hervorgegangene rechtliche Schritte genannt.
Der Vorfall löste unter thailändischen Nutzern sozialer Medien eine Diskussion aus. Einige Nutzer erklärten, Betteln sei in Thailand illegal, und forderten Maßnahmen der örtlichen Behörden und der Polizei. Andere behaupteten, sie seien derselben oder einer ähnlichen Gruppe begegnet, die um Geld und Essen gebeten habe.