Chinese in Phuket nach 2.823 Tagen illegalen Aufenthalts festgenommen
Die Polizei hat einen 52-jährigen Chinesen festgenommen, der in China gesucht wurde und dessen thailändisches Visum er mutmaßlich 2. 823 Tage überzogen hatte. Der von den Behörden lediglich als Herr Yong identifizierte Mann wurde am Sonntag, dem 13. September, gegen 19.
Die Polizei hat einen 52-jährigen Chinesen festgenommen, der in China gesucht wurde und dessen thailändisches Visum er mutmaßlich 2.823 Tage überzogen hatte.
Der von den Behörden lediglich als Herr Yong identifizierte Mann wurde am Sonntag, dem 13. September, gegen 19.30 Uhr nahe einer Wohnanlage an der Chao Fah Road in Phuket Town festgenommen. Beamte der Abteilung zur Bekämpfung von Technologiekriminalität und der Polizeibehörde der Provinz Phuket handelten auf Grundlage von Informationen der chinesischen Botschaft in Bangkok. Diese hatte ihn als Flüchtigen identifiziert, der mit mehreren Gerichtsverfahren in China in Verbindung steht.
Die Polizei bestätigte Yongs Identität anhand seines Reisepasses und brachte ihn zur Bearbeitung auf die Polizeistation Phuket Town. Gegen ihn wurde nach thailändischem Einwanderungsrecht Anklage erhoben, weil er sich über die erlaubte Aufenthaltsdauer hinaus in Thailand aufgehalten hatte. Nach Angaben der Polizei gestand er den Verstoß, nachdem ihm seine Rechte mithilfe eines chinesischen Dolmetschers erklärt worden waren.
Von chinesischen Behörden vorgelegte Dokumente bringen Yong Berichten zufolge mit mehreren Vorfällen in Langfang in der Provinz Hebei im Jahr 2017 in Verbindung. Zu den Vorwürfen gehören der gewaltsame Abriss von Dorfhäusern, die Übernahme von Firmenbüros während geschäftlicher Auseinandersetzungen, die Störung einer Kontrolle in einem Hotel sowie ein Übergriff, bei dem ein Mann in der Nähe eines Bezirksgerichts mit einer Eisenstange geschlagen wurde. Der Mann erlitt Verletzungen, die eine Entfernung seiner Milz erforderlich machten.
Chinesische Unterlagen werfen Yong Berichten zufolge vor, einige dieser Handlungen angeordnet oder angestiftet zu haben. Die Vorwürfe sind in China weiterhin Gegenstand gerichtlicher Verfahren. Thailändische Behörden erklärten, Yong werde sich zunächst nach thailändischem Recht wegen der Überschreitung seiner Aufenthaltsdauer verantworten müssen. Anschließend soll sein Fall über diplomatische und rechtliche Kanäle im Zusammenhang mit einer möglichen Auslieferung oder einer weiteren Zusammenarbeit mit chinesischen Behörden weiterverfolgt werden.