Gouverneur der Provinz Phuket ordnet siebentägige Untersuchung der Aktivitäten von Chabad Patong an
Der Gouverneur der Provinz Phuket, Chotnirin Kerdsom, hat eine umfassende Untersuchung von Chabad Patong angeordnet und den zuständigen Behörden sieben Tage Zeit gegeben, ihre Ergebnisse vorzulegen.
Der Gouverneur der Provinz Phuket, Chotnirin Kerdsom, hat eine umfassende Untersuchung von Chabad Patong angeordnet und den zuständigen Behörden sieben Tage Zeit gegeben, ihre Ergebnisse vorzulegen.
Die Prüfung soll die Eigentumsverhältnisse an Grundstücken, Genehmigungen zur Grundstücksnutzung, Baugenehmigungen und Gewerbelizenzen im Zusammenhang mit der Organisation untersuchen. Der stellvertretende Gouverneur der Provinz Phuket und Provinzsprecher Ruamdon Hayiawa erklärte, die Behörden würden außerdem Gesellschafterunterlagen auf mögliche Überschneidungen mit einem Unternehmen prüfen, das an einem Friedhofsprojekt für Ausländer beteiligt ist.
Die Anordnung folgte auf Äußerungen von Polpree Suwanchawee, einem stellvertretenden Mitglied der Führung des Innenministeriums. Er sagte, das Friedhofsunternehmen sei von drei israelischen Staatsangehörigen gegründet worden, die zugleich die thailändische Staatsbürgerschaft besäßen und Eigentümer des betreffenden Grundstücks seien. Dem Bericht zufolge gehen die Behörden davon aus, dass das Unternehmen mit Chabad Patong verbunden sein könnte.
Die Behörden erklärten, die Untersuchung werde nach thailändischem Recht durchgeführt und die Ergebnisse würden nach Abschluss der Prüfung veröffentlicht. Sie betonten außerdem, das behördliche Vorgehen richte sich weder gegen eine bestimmte Nationalität noch gegen eine Religionsgemeinschaft, sondern solle klären, ob die thailändischen Vorschriften eingehalten worden seien.
Die Untersuchung erfolgt vor dem Hintergrund des lokalen Widerstands gegen eine von Chabad Patong organisierte Veranstaltung zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana am 11. September 2026. Die Aktivistengruppe Protect Phuket Land wandte sich mit einer Petition an die Behörden der Provinz Phuket und forderte, die Veranstaltung erneut zu prüfen. Sie verwies dabei auf Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit, der örtlichen Gemeinschaft und des Tourismus.