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Tunnel der Schnellstraße Kathu–Patong auf Phuket soll im Oktober 2031 eröffnet werden

Tunnel der Schnellstraße Kathu–Patong auf Phuket soll im Oktober 2031 eröffnet werden Die Thailändische Schnellstraßenbehörde plant den Bau der ersten Phase einer Schnellstraße auf Phuket, die Kathu und Patong verbinden soll.

Tunnel der Schnellstraße Kathu–Patong auf Phuket soll im Oktober 2031 eröffnet werden

# Tunnel der Schnellstraße Kathu–Patong auf Phuket soll im Oktober 2031 eröffnet werden

Die Thailändische Schnellstraßenbehörde plant den Bau der ersten Phase einer Schnellstraße auf Phuket, die Kathu und Patong verbinden soll. Die Bauarbeiten sollen im Oktober 2027 beginnen, die Strecke im Oktober 2031 eröffnet werden.

Das Projekt Kathu–Patong soll rund 16,757 Milliarden Baht kosten und sich über 3,98 Kilometer erstrecken. Vorgesehen sind ein aufgeständerter Abschnitt sowie ein 1,85 Kilometer langer Tunnel unter dem Berg Nak Koet. Dadurch soll sich die erwartete Fahrzeit zwischen Kathu und Patong von etwa 30 Minuten auf fünf Minuten verkürzen.

Surachet Laophulsuk, Gouverneur der Thailändischen Schnellstraßenbehörde (EXAT), erklärte, die Behörde habe das Projekt nach einer Überarbeitung des Entwurfs dem Verkehrsministerium vorgelegt. Die Tunnelbreite wurde von 17 auf 14 Meter reduziert. Derzeit holt die EXAT Stellungnahmen der zuständigen Behörden ein.

Die Behörde rechnet damit, im Dezember 2026 die Genehmigung des Kabinetts zu beantragen. Bei einer Genehmigung soll die Ausschreibung bis April 2027 abgeschlossen sein. Der Landerwerb soll bis Januar 2027 beendet werden. Die Bauarbeiten sollen vier Jahre dauern und im September 2031 abgeschlossen sein.

Die Strecke beginnt in der Nähe der Kreuzung der Phra-Metta-Straße beziehungsweise Phuket Road 4055 auf der Seite von Patong. Sie überquert die Phisit-Koranayee-Straße auf einem rund 0,90 Kilometer langen aufgeständerten Abschnitt, bevor sie in den Bergtunnel führt. Nach Angaben der EXAT wird der Tunnel für vier Fahrspuren ausgelegt: zwei für Autos und zwei für Motorräder.

Die Behörde hat die geplanten Mautgebühren im Rahmen der Regierungspolitik zur Senkung der Belastung der Bevölkerung überarbeitet. Motorräder sollen 10 Baht zahlen, vierrädrige Fahrzeuge 20 Baht, Fahrzeuge mit sechs bis zehn Rädern 40 Baht und Fahrzeuge mit mehr als zehn Rädern 60 Baht.

Die EXAT schätzt, dass die erste Phase täglich zwischen 50.000 und 60.000 Fahrzeuge, darunter Motorräder, aufnehmen könnte. Nach Fertigstellung der zweiten Phase soll das Verkehrsaufkommen weiter steigen.

Die zweite Phase, die Mai Khao, Ko Kaeo und Kathu verbinden soll, ist als 30,62 Kilometer lange Verlängerung geplant. Sie soll die zentralen und östlichen Gebiete der Insel mit der ersten Phase verbinden. Die anfänglichen Kosten werden auf rund 67,462 Milliarden Baht geschätzt. Davon entfallen 29,548 Milliarden Baht auf den Landerwerb und 37,914 Milliarden Baht auf Bau und Bauüberwachung.

Die zweite Phase befindet sich noch in der Detailplanung. Die EXAT will voraussichtlich im Laufe des Jahres 2027 die Genehmigung des Kabinetts beantragen, im Oktober 2028 mit dem Bau beginnen und die Strecke im Oktober 2031 eröffnen. Außerdem beantragt die Behörde beim Königlichen Forstamt die Genehmigung zur Nutzung von Waldflächen.

Das geplante Netz der zweiten Phase umfasst 24,45 Kilometer Haupttrasse und 6,17 Kilometer verbindende Zubringer. Die Trasse soll aus 10,42 Kilometern ebenerdiger Straße, 18,49 Kilometern Hochstraße und einem 1,71 Kilometer langen Tunnel bestehen.

Für die zweite Phase plant die EXAT ein geschlossenes manuelles und elektronisches Mautsystem, bei dem die Nutzer entsprechend der zurückgelegten Strecke bezahlen. Nahe Kilometer 3+900 der zum Flughafen führenden Strecke ist ein Servicebereich vorgesehen. Bei Kilometer 16+400 der Zubringerstrecke soll außerdem ein 13 Rai großer Rastplatz entstehen.