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Blue-Button-Quallen in Patong entdeckt, Rettungsschwimmer geben Sicherheitshinweise

Der Phuket Lifeguard Service hat Blue Buttons in Patong gemeldet und Strandbesucher dazu aufgefordert, die Meerestiere nicht mit bloßen Händen zu berühren. Der Dienst meldete den Fund erstmals am 30. Mai und identifizierte die Tiere als Blue Buttons Porpita porpita, einen auf der

Blue-Button-Quallen in Patong entdeckt, Rettungsschwimmer geben Sicherheitshinweise

Der Phuket Lifeguard Service hat Blue Buttons in Patong gemeldet und Strandbesucher dazu aufgefordert, die Meerestiere nicht mit bloßen Händen zu berühren.

Der Dienst meldete den Fund erstmals am 30. Mai und identifizierte die Tiere als Blue Buttons (Porpita porpita), einen auf der Meeresoberfläche treibenden Hydrozoen, der dort häufig vorkommt.

Nach Angaben der Rettungsschwimmer sind Blue Buttons an einer dunkelblauen, kreisförmigen Schwimmscheibe zu erkennen, die von kurzen, verzweigten Tentakeln umgeben ist und an eine Blume erinnert. Sie werden oft mit der giftigeren Bluebottle, auch Portuguese Man o’ War genannt, verwechselt, besitzen jedoch weder den länglichen Luftsack noch die langen nachziehenden Tentakel der Bluebottle.

Die Behörden erklärten, dass Blue Buttons für Menschen nicht als hochgiftig gelten. Sie warnten jedoch, dass ihre Tentakel Nesselzellen enthalten, sogenannte Nematozysten. Ein Kontakt kann bei manchen Menschen Hautreizungen, ein brennendes Gefühl, Juckreiz, Rötungen und örtlich begrenzte allergische Reaktionen auslösen.

Der Rettungsschwimmdienst erklärte, dass Kinder, Menschen mit empfindlicher Haut und Personen mit einer Vorgeschichte allergischer Reaktionen auf Nesseln von Meerestieren besonders gefährdet sein könnten. Er riet davon ab, die Tiere aufzuheben oder Kinder mit ihnen spielen zu lassen, und forderte Eltern auf, ihre Kinder eng zu beaufsichtigen, wenn Blue Buttons am Strand gesichtet werden.

Die Rettungsschwimmer baten die Öffentlichkeit zudem, sie zu informieren, wenn entlang der Küstenlinie große Mengen dieser Tiere beobachtet werden.

Für die Erste Hilfe nach einem Kontakt empfahl der Dienst, die betroffene Stelle mit Meerwasser statt mit Süßwasser abzuspülen, verbliebene Tentakelfragmente vorsichtig mit einer Pinzette oder Schutzausrüstung zu entfernen und Reiben oder Kratzen der Haut zu vermeiden. Das Auflegen einer warmen Kompresse bei etwa 40-45°C für 20 bis 45 Minuten könne helfen, Schmerzen zu lindern und die Wirkung des Gifts zu verringern, hieß es.

Wer schwere allergische Symptome zeigt, darunter Atembeschwerden, Schwellungen im Gesicht, Schwindel oder Bewusstlosigkeit, sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Der Phuket Lifeguard Service erklärte, er beobachte die Bedingungen an den Stränden weiterhin und stelle Anwohnern und Touristen Sicherheitsinformationen zur Verfügung, um sichere Aktivitäten im Meer und am Strand zu unterstützen.