Phuket stellt 11 Ankommende aus Ebola-Risikostaaten für 21 Tage unter Beobachtung
Die Behörden in Phuket haben 11 Reisende, die aus Ebola-Risikostaaten eingetroffen sind, für 21 Tage unter gesundheitliche Beobachtung gestellt, sagte Gouverneur Nirat Pongsitthavorn. Nirat kündigte die Maßnahme bei einem Treffen mit Gesundheitsbeamten der Provinz an und sagte, P
Die Behörden in Phuket haben 11 Reisende, die aus Ebola-Risikostaaten eingetroffen sind, für 21 Tage unter gesundheitliche Beobachtung gestellt, sagte Gouverneur Nirat Pongsitthavorn.
Nirat kündigte die Maßnahme bei einem Treffen mit Gesundheitsbeamten der Provinz an und sagte, Phuket müsse wachsam bleiben, da die Insel eine große Zahl direkter internationaler Flüge empfange.
Nach Angaben des Gouverneurs kamen die 11 Reisenden am Phuket International Airport aus Ländern an, die als Hochrisikogebiete eingestuft sind, darunter die Democratic Republic of the Congo und Uganda. Er sagte, alle seien im Einklang mit den Protokollen des Ministry of Public Health für 21 Tage unter gesundheitliche Beobachtung gestellt worden.
Nirat sagte, keiner der Reisenden habe während seines Aufenthalts in Thailand Ebola-Symptome gezeigt. Er fügte hinzu, dass diejenigen unter Beobachtung zwischen dem 28. Mai und dem 31. Mai schrittweise in ihre Heimatländer zurückkehren sollten.
Der Schritt erfolgte, nachdem Thailand ab 18 Uhr am 27. Mai verpflichtende Quarantänemaßnahmen für Reisende aus den beiden Risikostaaten eingeführt hatte. Nach der Regelung müssen künftige Reisende aus diesen Gebieten über den Suvarnabhumi Airport einreisen, um zentral isoliert zu werden.
Nirat sagte, strengere Screening-Verfahren könnten die Zahl der Ankünfte aus Hochrisikogebieten verringern, da die Gesundheitskontrollen proaktiver würden.
Zusätzliche Kontrollen wurden auch am Suvarnabhumi International Airport eingeführt, wo das Department of Disease Control vor der Einreiseabfertigung einen eigenen Screening-Schalter für Passagiere aus Risikogebieten eingerichtet hat.
DDC-Sprecherin Jurai Wongsawat sagte, Reisende mit Symptomen würden zur weiteren Untersuchung und Behandlung an das Bamrasnaradura Infectious Diseases Institute überwiesen, während Personen ohne Symptome 21 Tage lang unter enger Beobachtung blieben.
Gesundheitsbeamte erklärten, Ebola werde durch direkten Kontakt mit dem Blut oder anderen Körperflüssigkeiten infizierter Menschen übertragen und verbreite sich nicht leicht über die Luft. Sie warnten, dass die Krankheit schwer verlaufen könne und ohne angemessene Behandlung eine hohe Sterblichkeitsrate habe.