Stay updated with Phuket News. Follow us on Facebook

UPDATE: Thailand suspendiert Provinzbeamten aus Phuket nach Festnahme in mutmaßlichem Bestechungsfall bei Einstellungsprüfungen

Thailand’s Department of Provincial Administration hat den leitenden Verwaltungsbeamten der Provinz Phuket, Rungreung Thimabutr, mit sofortiger Wirkung suspendiert, nachdem er im Zusammenhang mit einer mutmaßlichen Geldforderung im Umfeld von Einstellungsprüfungen für den lokalen

UPDATE: Thailand suspendiert Provinzbeamten aus Phuket nach Festnahme in mutmaßlichem Bestechungsfall bei Einstellungsprüfungen

Thailand’s Department of Provincial Administration hat den leitenden Verwaltungsbeamten der Provinz Phuket, Rungreung Thimabutr, mit sofortiger Wirkung suspendiert, nachdem er im Zusammenhang mit einer mutmaßlichen Geldforderung im Umfeld von Einstellungsprüfungen für den lokalen Staatsdienst festgenommen worden war.

Thailand’s Antikorruptionspolizei nahm Rungreung am 26. Juni 2026 auf Grundlage eines Haftbefehls fest, der vom Criminal Court for Corruption and Misconduct Cases, Region 9, ausgestellt worden war. Die Anordnung, unterzeichnet von Vitthun Sirinukul, stellvertretender Generaldirektor und amtierender Generaldirektor des Department of Provincial Administration, verfügt Rungreungs Abberufung vom Dienst bis zum Abschluss der Ermittlungen.

Die Behörden werfen Rungreung vor, als Vermittler aufgetreten zu sein und von drei Mitgliedern des Volunteer Defense Corps, auch Or Sor genannt, jeweils 300,000 baht verlangt zu haben, insgesamt also 900,000 baht. Das Geld soll demnach für Beamte des Department of Local Administration bestimmt gewesen sein, um vorteilhafte Ergebnisse bei den Einstellungsprüfungen zu sichern. Der Quelle zufolge soll sich der Vorfall im Bezirk Hat Yai in der Provinz Songkhla ereignet haben.

Polizei und Behörden teilten mit, die Ermittler hätten den Fall zudem mit einer separaten Beschwerde eines Hotelbesitzers in Phuket verknüpft. Dieser habe über das Beschwerdezentrum Damrongtham der Provinz angegeben, Rungreung habe 1 million baht gefordert, um bei der Klärung von Unterlagen zu Besitzrechten an einem Grundstück in Phuket zu helfen. Nach Angaben der Behörden überwies der Beschwerdeführer das Geld, nachdem ihm eine Bankkontonummer übermittelt worden war, die versprochene Hilfe blieb jedoch aus.

Die Ermittler erklärten, die Geldspur im Fall des Hotelbesitzers habe zu demselben Bankkonto geführt, das auch im Fall der drei Mitglieder des Volunteer Defense Corps auftauchte, was die Verbindung zwischen beiden Fällen gestützt habe. Die Polizei teilte mit, später seien im Fall des Hotelbesitzers weitere Vorwürfe nach den Sections 149 und 157 des Criminal Code hinzugefügt worden. Demnach soll ein Staatsbeamter Vermögenswerte gefordert und seine Amtspflichten pflichtwidrig ausgeübt haben.

Nach Angaben der Behörden führte die Geldspur nicht unmittelbar zu Rungreung, sondern mutmaßlich zu Personen aus seinem Umfeld, darunter sein Sekretär. Im Fall des Hotelbesitzers sei das Geld demnach auf ein Konto eines der drei Mitglieder des Volunteer Defense Corps überwiesen worden, woraufhin 100,000 baht auf das Konto des Sekretärs transferiert und anschließend in bar abgehoben worden seien.

Die Behörde erklärte, das Amt des Provinzchefs erfordere öffentliches Vertrauen und Integrität, und die Korruptionsvorwürfe untergrüben das Vertrauen in die Institution erheblich. Angesichts der Schwere der Vorwürfe, der voraussichtlich langen Dauer des Verfahrens und des Risikos weiteren Schadens für den öffentlichen Dienst, falls Rungreung im Amt bliebe, sei die Suspendierung gerechtfertigt.

Ein Beamter der Behörde erklärte zudem, eine interne Sachverhaltsprüfung habe ausreichende Gründe für die Einsetzung einer Disziplinarkommission ergeben. Die Behörden bereiteten demnach eine Anordnung vor, ihn aus dem Dienst zu entfernen, noch bevor das Strafverfahren zuerst voranschreite.

Rungreung wurde in Gewahrsam genommen und für das weitere Verfahren an Ermittler der Anti-Corruption Division überstellt.

Der Fall hatte bereits öffentliche Aufmerksamkeit erregt, weil das Department of Provincial Administration Rungreung einen Tag vor seiner Festnahme wieder auf seinen Posten in Phuket eingesetzt hatte, nachdem er einen Monat lang der Zentrale der Behörde zugewiesen gewesen war. Beamte hatten erklärt, eine interne Untersuchung während dieser Versetzung sei abgeschlossen worden, sodass er zu seinen Aufgaben in der Provinz habe zurückkehren können.

Nach Angaben der Behörden waren zuvor fünf Beamte, darunter Rungreung, angewiesen worden, 30 Tage lang Aufgaben in der Behörde zu unterstützen, damit die Untersuchung fortgesetzt werden konnte. Nach Ablauf dieser Frist habe er laut den geltenden Vorschriften auf seinen ursprünglichen Posten zurückkehren müssen.

Die Quelle sagte außerdem, Rungreung habe sich bereits früher mit Vorwürfen konfrontiert gesehen, wonach er einem bedeutenden Drogenverdächtigen geholfen habe, der öffentlich als „Nam Ngern“ bekannt ist. Diese Kontroverse habe vor seiner Wiedereinsetzung zu seiner vorübergehenden Versetzung geführt.

Die Behörden erklärten, der landbezogene Fall sei von dem Fall um Prüfungsmanipulation getrennt, der von der National Anti-Corruption Commission bearbeitet werde. Sollten sich jedoch weitere Verbindungen ergeben, würden die Ermittlungen fortgesetzt.

Die Ermittler betonten zudem, Festnahme und Strafverfolgung seien nicht politisch motiviert. Sie bezeichneten den Fall als Ergebnis laufender Ermittlungen auf Grundlage von Fakten und Beweisen.

Nach den Regeln des Staatsdienstes kann Rungreung gegen die Suspendierung Berufung einlegen, indem er innerhalb von 30 Tagen nach Zustellung eine schriftliche Petition an den permanent secretary des Ministry of Interior richtet.

Die Polizei erklärte, der Fall werde weiter untersucht. Für Rungreung gilt die Unschuldsvermutung, bis seine Schuld vor Gericht bewiesen ist.