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Siam Seaplane plant Anlagen in Phuket, doch regulatorische Hürden bremsen den Start

Siam Seaplane plant den Aufbau von Wasserflugzeug-Anlagen in Bangtao und in der Bucht von Makham auf Phuket. Der Start des Angebots sei frühestens für Januar 2027 vorgesehen, sagte die Vorstandsvorsitzende des Unternehmens.

Siam Seaplane plant Anlagen in Phuket, doch regulatorische Hürden bremsen den Start

Siam Seaplane plant den Aufbau von Wasserflugzeug-Anlagen in Bangtao und in der Bucht von Makham auf Phuket. Der Start des Angebots sei frühestens für Januar 2027 vorgesehen, sagte die Vorstandsvorsitzende des Unternehmens.

Worakanya Siripidej sagte, die Einführung habe sich durch thailändische Vorschriften verlangsamt, die mit der neuen Luftfahrttechnologie nicht Schritt gehalten hätten. Eine Bekanntmachung des Ministeriums für natürliche Ressourcen und Umwelt aus dem Jahr 2023 verpflichte bestimmte Projekte zur Vorlage von Umweltgutachten. Zudem sei für temporäre Wasserlandeplätze oder schwimmende Docks für Wasserflugzeuge ebenfalls eine erste Umweltprüfung erforderlich.

Nach Angaben von Frau Worakanya kann dieses Verfahren mehrere Millionen Baht kosten und liegt damit nahe an den Kosten für einen Bootshafen. Das belaste die Betreiber und verzögere den Start des Wasserflugzeuggeschäfts des Unternehmens.

Siam Seaplane, das 2019 in Thailand registriert wurde und 2024 ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis erhielt, gehört zur Seaplane Asia Group. Das Unternehmen betreibt derzeit ausschließlich Charterflüge von Land zu Land mit einem Flugzeug des Typs Cessna Grand Caravan auf Strecken in Thailand, darunter Samui-Phuket und Bangkok-Samui.

Sie sagte, die Zivilluftfahrtbehörde Thailands habe im vergangenen Jahr Regeln für den kommerziellen Betrieb von Wasserflugzeugen erlassen und Standards für temporäre Start- und Landeflächen auf dem Wasser festgelegt. Die Vorschriften erfassten jedoch noch keine größeren überdachten Anlagen wie Wasserflugplätze, die mehrere Flugzeuge abfertigen können, oder Landungen an Stränden.

Die Regierung und Vertreter der Branche hätten einen strategischen Ausschuss für Wasserflugzeuge gebildet, unter Vorsitz des stellvertretenden Verkehrsministers. Dieser solle helfen, Genehmigungen zwischen Behörden wie der Zivilluftfahrtbehörde Thailands, Aeronautical Radio of Thailand und der Behörde für Nationalparks, Wildtiere und Pflanzenschutz zu koordinieren.

Frau Worakanya sagte, öffentliche Anhörungen mit lokalen Gemeinden in Krabi sollten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Damit könne mit dem Bau von drei temporären Wasser-Start- und Landeplätzen in Tub Kaek und auf Ko Phi Phi begonnen werden. Parallel zu diesen Projekten plant Siam Seaplane auch Anlagen auf Phuket und auf Ko Yao Noi in der Provinz Phang Nga.

Das Unternehmen erklärte, es habe im Januar fast 100 Anfragen zu Wasserflugzeugen erhalten. In diesem Jahr habe es sechs zusätzliche Flugzeuge des Typs Cessna Grand Caravan bestellt, wodurch die Flotte auf sieben Maschinen anwachsen würde.

Frau Worakanya sagte, ein 30-minütiger Wasserflug von Phuket nach Ko Phi Phi würde etwa 50,000 Baht kosten und Platz für acht bis 10 Passagiere bieten. Siam Seaplane erwartet für das kommende Jahr einen Umsatz von 70 Millionen Baht und innerhalb von fünf Jahren 650 Millionen Baht. Davon sollen 70% aus Wasserflugzeugdiensten stammen, der Rest aus Charterflügen von Land zu Land.