Ehemaliger Abgeordneter aus Nonthaburi stellt sich nach tödlichen Schüssen
Der ehemalige Abgeordnete aus Nonthaburi, Chalong Riewrang, stellte sich am Montag, dem 10. August 2026, der Polizei, nachdem der Leiter der Provinzverwaltungsorganisation Nonthaburi PAO erschossen und dessen Fahrer verletzt worden war.
Der ehemalige Abgeordnete aus Nonthaburi, Chalong Riewrang, stellte sich am Montag, dem 10. August 2026, der Polizei, nachdem der Leiter der Provinzverwaltungsorganisation Nonthaburi (PAO) erschossen und dessen Fahrer verletzt worden war.
Die Polizei erhielt eine Meldung über die Schießerei im Büro der Provinzverwaltungsorganisation im Bezirk Mueang Nonthaburi und fand Polizeioberst Thongchai Yenprasert sowie dessen Fahrer mit Schussverletzungen vor. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht, doch Thongchai erlag später im Krankenhaus Pranangklao seinen Verletzungen.
Die Polizei identifizierte Chalong als mutmaßlichen Schützen. Später stellte er sich auf einer Polizeiwache.
Chalong sagte der Polizei, die Schießerei sei einem Streit über eine angebliche Schuld in Höhe von 11 Millionen Baht gefolgt. Er behauptete, Thongchai sei ein enger Freund gewesen, den er unterstützt habe, der PAO-Leiter habe ihm jedoch nicht geholfen, als er in Schwierigkeiten geraten sei. Chalong sagte außerdem, er habe politische Zugeständnisse gemacht, unter anderem zugestimmt, keinen Parlamentskandidaten gegen Thongchai aufzustellen.
Nach Chalongs Darstellung hatte er Thongchai besucht, um die angebliche Schuld einzutreiben, und sei wütend geworden, nachdem Thongchai gesagt habe, er habe kein Geld, um sie zurückzuzahlen. Die Polizei sperrte das Gebiet ab, sicherte Beweise und befragte Zeugen, während sie die Umstände und das Motiv im Vorfeld des weiteren rechtlichen Verfahrens untersuchte.